Angelwissen
Steckbriefe zu allen Zielfischen, Techniken, Montagen und Begriffen — verständlich erklärt, mit Beispielen aus der Praxis. Dein Nachschlagewerk fürs Wasser.
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Fischarten
Steckbriefe zu allen heimischen Zielfischen.
106 Arten →Techniken
Vertikal, Faulenzen, Fliegenfischen & mehr.
10 Einträge →Köder
Gummifisch, Pilker, Boilie, Wobbler …
16 Einträge →Montagen
Drop-Shot, Grundblei, Vorfach & Co.
22 Einträge →Knoten & Ausrüstung
Knoten, Ruten, Rollen, Schnüre & mehr.
29 Einträge →Begriffe A–Z
Alle Definitionen alphabetisch.
94 Begriffe →Fischarten
Alles über Lebensraum, Schonzeit, beste Methoden und Köder — pro Zielfisch.
Hecht
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Zander
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Flussbarsch
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Wels (Waller)
Der Wels ist Europas größter Süßwasserfisch — ein nachtaktiver Riese, der mit den Barteln auf Beutejagd geht.
Rapfen
Der Rapfen ist der „Räuber der Oberfläche" — ein kraftvoller Flussjäger, der seine Beute spektakulär an der Oberfläche schlägt.
Bachforelle
Die Bachforelle ist der klassische Salmonide unserer Fließgewässer — scheu, schön gezeichnet und ein Fliegenfischer-Traum.
Meerforelle
Die „Silberbarren" der Ostsee — die Meerforelle ist der Königsfisch der Küstenangler.
Lachs
Der Lachs ist der legendäre Wanderfisch — kampfstark, silbern und der Traum vieler Fliegenfischer.
Dorsch
Der Dorsch ist der Brot-und-Butter-Fisch der Meeresangler — gierig, kampfstark und ein Top-Speisefisch.
Hornhecht
Der Hornhecht ist der schillernde Frühlingsbote der Küste — ein rasanter Oberflächenjäger mit grünen Gräten.
Karpfen
Der Karpfen ist König der Friedfische — kampfstark, schlau und Ziel einer eigenen, hingebungsvollen Angelszene.
Aal
Der Aal ist der geheimnisvolle Nachtjäger am Grund — ein schlangenförmiger Wanderfisch mit erstaunlicher Lebensgeschichte.
Brassen (Blei)
Der hochrückige Brassen ist der klassische Schwarm-Friedfisch — in großen Trupps unterwegs und ideal zum Feedern.
Rotauge (Plötze)
Das Rotauge (Plötze) ist Deutschlands häufigster Friedfisch — der ideale Fisch zum Stippen und für den Einstieg.
Rotfeder
Die goldglänzende Rotfeder mit den leuchtend roten Flossen jagt Anflugnahrung direkt unter der Oberfläche.
Schleie
Die heimliche, olivgrüne Schleie ist ein Frühaufsteher — kampfstark und am besten in der Dämmerung über Kraut zu überlisten.
Döbel (Aitel)
Der robuste Döbel ist ein vorsichtiger Allesfresser der Fließgewässer — kapitale Exemplare gelten als echte Herausforderung.
Barbe
Die stromlinienförmige Barbe ist die kraftvolle Kämpferin der Kiesstrecken — ein Drill der Sonderklasse.
Aland (Nerfling)
Der Aland ist ein geselliger, kräftiger Weißfisch größerer Flüsse — wendig im Drill und auch auf Kunstköder zu fangen.
Karausche
Die robuste, goldbronzene Karausche überlebt selbst in sauerstoffarmen Tümpeln — ein zäher, ursprünglicher Friedfisch.
Güster
Die Güster ähnelt dem jungen Brassen — ein kleiner, geselliger Weißfisch ruhiger Gewässer.
Hasel
Der flinke Hasel ist ein schlanker Schwarmfisch klarer Fließgewässer — ein dankbares Ziel für leichte Stippe und Trockenfliege.
Nase
Die Nase weidet mit ihrem verhornten Maul Algen von Steinen — ein spezialisierter Schwarmfisch sauberer Flüsse.
Giebel
Der anpassungsfähige Giebel hat sich in fast allen Stillgewässern ausgebreitet — robust, vermehrungsfreudig und oft als Karausche verkannt.
Gründling
Der kleine Gründling lebt am Grund sauberer Gewässer — ein beliebter Köderfisch und Anzeiger guter Wasserqualität.
Ukelei (Laube)
Der silbrige Ukelei tummelt sich in großen Schwärmen an der Oberfläche — flink, glänzend und ein klassischer Köderfisch.
Graskarpfen
Der Graskarpfen ist ein gewaltiger Pflanzenfresser aus Asien — als Besatzfisch beliebt und ein bärenstarker Drillgegner.
Zährte (Rußnase)
Die Zährte ist ein wandernder Grundfisch größerer Flüsse — erkennbar an der vorstehenden Schnauze über dem unterständigen Maul.
Regenbogenforelle
Die Regenbogenforelle ist der robuste Allrounder aus Nordamerika — als Besatz- und Forellenseefisch der meistgeangelte Salmonide.
Seeforelle
Die Seeforelle ist die mächtige Seenform der Forelle — ein kapitaler Tiefenräuber kalter Alpenseen.
Bachsaibling
Der prachtvoll gezeichnete Bachsaibling stammt aus Nordamerika — ein Saibling kühlster Bäche mit unverkennbarer Marmorierung.
Seesaibling
Der Seesaibling ist ein hochnordischer Tiefenfisch klarer, kalter Seen — zur Laichzeit feuerrot gefärbt.
Äsche
Die Äsche trägt eine prächtige Fahnen-Rückenflosse — die elegante „Königin" der Fließgewässer und ein Fliegenfischer-Klassiker.
Renke (Felchen)
Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.
Huchen
Der Huchen ist der „Donaulachs" — Mitteleuropas größter heimischer Salmonide und ein streng geschützter Traumfisch.
Quappe (Rutte)
Die Quappe (Rutte) ist unser einziger Süßwasser-Dorsch — ein nachtaktiver Winterräuber, der beißt, wenn alle anderen pausieren.
Hering
Der silberne Hering zieht in riesigen Schwärmen an die Küste — der Heringsfrühling ist Volksfest und Massenfang zugleich.
Makrele
Die pfeilschnelle Makrele mit dem Tigermuster ist ein kampfstarker Sommergast — im Schwarm und ein Riesenspaß an leichtem Gerät.
Wittling
Der schlanke Wittling ist ein häufiger Dorschverwandter der Küste — ein klassischer Brandungs- und Kutterfisch.
Köhler (Seelachs)
Der Köhler (Seelachs) ist ein kampfstarker Schwarmräuber über Wracks und Riffen — der „Renner" beim Norwegen-Angeln.
Wolfsbarsch
Der silberne Wolfsbarsch ist der „Meeres-Zander" der Brandung — ein begehrter, kampfstarker Sichtfisch der Küste.
Scholle
Die orangegetupfte Scholle ist der beliebteste Plattfisch der Küste — Hauptziel beim Brandungs- und Bootsangeln.
Flunder
Die robuste Flunder hält selbst im Brackwasser aus und wandert sogar in Flüsse — ein zäher, anspruchsloser Plattfisch.
Kliesche
Die kleine, rauhäutige Kliesche ist ein häufiger Brandungs- und Kutterfisch — oft im Schwarm und gut beißend.
Steinbutt
Der fast kreisrunde Steinbutt ist der edelste Plattfisch der Küste — ein kapitaler Bodenräuber und begehrter Speisefisch.
Seezunge
Die zungenförmige Seezunge ist ein nachtaktiver Edel-Plattfisch weicher Böden — ein feiner Speisefisch und besonderer Fang.
Kaulbarsch
Der kleine, großäugige Kaulbarsch ist ein häufiger Grund- und Beifangfisch trüber Gewässer — und ein bewährter Köderfisch für Zander.
Stint
Der silbrige, nach Gurke duftende Stint steigt im Vorfrühling in Massen die Flüsse hinauf — ein traditioneller Saison- und Köderfisch.
Groppe
Die großköpfige Groppe ist ein streng geschützter Bodenfisch sauberer Bäche — ein wichtiger Zeiger für gute Wasserqualität, kein Angelfisch.
Bitterling
Der winzige, zur Laichzeit prächtig gefärbte Bitterling laicht in Teich- und Flussmuscheln — eine geschützte Symbiose-Art, kein Angelfisch.
Elritze
Die schwarmbildende Elritze ist ein farbenfroher Kleinfisch klarer Bäche und ein klassischer Zeiger für sauberes Wasser — vielerorts geschützt.
Stichling
Der Dreistachlige Stichling ist ein winziger, zäher Allerweltsfisch — berühmt für den nestbauenden, rotkehligen Brutpfleger.
Schmerle
Die bartelträgige Bachschmerle ist ein nachtaktiver Grundfisch sauberer Bäche und ein guter Zeiger für intakte Gewässer.
Steinbeißer
Der schlanke, gefleckte Steinbeißer gräbt sich in sandigen Grund ein — eine streng geschützte Art sauberer Gewässer, kein Angelfisch.
Moderlieschen
Das winzige, schwarmbildende Moderlieschen lebt oberflächennah in kleinen Stillgewässern — ein zurückgehender Zeiger für naturnahe Kleinbiotope.
Neunauge
Das aalförmige Neunauge ist ein urtümliches, kieferloses Rundmaul mit Saugmaul — eine streng geschützte Leitart sauberer Fließgewässer, kein Angelfisch.
Sterlet
Der Sterlet ist der kleinste heimische Stör — ein urtümlicher Grundfisch der Donau, in der Wildform streng geschützt, in Besatzgewässern beangelbar.
Schellfisch
Der Schellfisch ist einer der wichtigsten Speisefische der Nordsee — erkennbar am markanten schwarzen Fleck hinter der Brustflosse.
Rotbarsch
Leuchtendrote Tiefseeart mit großen Augen — einer der häufigsten Wildfische auf deutschen Tellern und ein begehrter Bootsfischfang in Norwegen.
Seehecht
Schlanker Raubfisch der Tiefsee mit großem Maul und scharfen Zähnen — in der europäischen Küche äußerst beliebt.
Stöcker (Bastardmakrele)
Schwarmfisch der Nordsee und des Atlantiks — trotz kleiner Größe ein zuverlässiger Fang und feiner Speisefisch.
Sprotte
Klein, fett und voller Geschmack — die Sprotte ist der typische Ostsee-Räucherfisch und ein wichtiges Glied im Meeresökosystem.
Schwarzmundgrundel
Invasiver Neozoe aus dem Schwarzmeer-Raum, der sich rasant in deutschen Gewässern ausbreitet — kein Schonrecht, kein Mindestmaß.
Zope
Hochrückiger Flachkörper-Fisch aus der Brassen-Verwandtschaft — selten gesehen, aber in Tieflandflüssen anzutreffen.
Schlammpeitzger
Streng geschützter Schlammbewohner, der selbst starken Sauerstoffmangel überlebt — kein Angelziel, aber wichtiger Biodiversitäts-Indikator.
Schneider
Kleiner Schwarmfisch klarer Mittelgebirgsbäche — Bioindikator für sauberes Wasser und ein Ziel für Fliegenfischer mit feinem Gerät.
Blauflossen-Thunfisch
Der schnellste und wertvollste Raubfisch des Atlantiks — ein Traumziel für Sportangler auf Charter-Hochseefahrten.
Heilbutt
Europas größte Plattfischart — begehrter Trophäenfisch auf Angelreisen nach Norwegen, Grönland und Island.
Meerbrasse (Goldbrasse)
Einer der beliebtesten Meeresfische des Mittelmeers — am goldenen Stirnstreifen erkennbar und ein klassisches Angelziel für Mittelmeertouristen.
Silberkarpfen
Invasiver Filtrierer aus Asien — wegen seiner Phytoplankton-Ernährung fast unmöglich konventionell zu angeln, aber in deutschen Gewässern häufig und durch spektakuläre Sprünge bekannt.
Sonnenfisch
Farbenprächtiger Nordamerikaner, der sich in Deutschland flächendeckend ausgebreitet hat — für Kinder und Einsteiger ein dankbarer Erstfang.
Zwergwels (Katzenwels)
Amerikanischer Verwandter des Welses — nachtaktiv, beißwillig und inzwischen in ganz Deutschland verbreitet.
Meeräsche
Küstenbewohner in Hafen und Ästuar — schwierig zu überlisten, aber ein lohnender Zielfisch für geduldige Küstenangler.
Knurrhahn
Der "lauteste Fisch der Nordsee" — der Knurrhahn macht tatsächlich knurrende Geräusche und überrascht Bootsangler als bunter Beifang.
Seeteufel
Einer der hässlichsten und köstlichsten Fische des Atlantiks — der Seeteufel lauert auf dem Grund und lockt Beute mit einem leuchtenden "Angel" über dem Kopf.
Meeraal (Conger)
Der Riesen-Verwandte des Aals — ein Nacht- und Wrackfisch der Nordsee mit enormer Körperkraft.
Dornhai (Spiny Dogfish)
Kleiner Hochseehai mit giftigem Rückenstachel – häufig in Nord- und Ostsee.
Großer Lippfisch (Ballan Wrasse)
Massiger Felsbewohner mit fleischigen Lippen – das Chamäleon der Atlantikküste.
Glattbutt (Brill)
Eleganter Plattfisch der Nordsee – feiner Speisefisch ohne Höcker, oft mit dem Steinbutt verwechselt.
Aalmutter (Eelpout)
Aal-ähnlicher Brackwasserfisch mit einzigartigem Merkmal: Er bringt lebende Junge zur Welt.
Schwarzer Heilbutt (Grönland-Heilbutt)
Mysteriöser Tiefseeplattfisch aus dem Nordatlantik – beidseitig dunkel und begehrt als Räucherfisch.
Kleine Maräne (Vendace)
Die silberzarte Kleine Maräne ist der Planktonfresser der norddeutschen Tieflandseen — Ziel feiner Hegenenangler.
Pollack
Der kupferfarbene Pollack ist ein wendiger Freiwater-Räuber an Wracks und Riffen — eng verwandt mit dem Köhler, aber leicht zu unterscheiden.
Leng
Der langgestreckte, marmorierte Leng ist ein begehrter Tiefseebewohner des Nordatlantiks — ein Höhepunkt jeder Norwegen-Angelreise.
Lumb (Tusk/Cusk)
Der gedrungene Lumb (Tusk) ist ein begehrter Tiefwasserfisch des Nordatlantiks mit einer einzigen langen Rückenflosse.
Atlantischer Seewolf
Der Atlantische Seewolf mit seinen eindrucksvollen Fangzähnen ist der unverkennbare Felsenfisch des Nordatlantiks — ein harmloser, aber beeindruckender Beifang.
Großes Petermännchen
Das Große Petermännchen ist einer der giftigsten Nordsee-Fische — wer ihn am Haken hat, muss beim Abhaken äußerst vorsichtig sein.
Bonito (Echter Bonito)
Schneller Schwarmjäger der Mittelmeerküsten mit charakteristischen Rückenstreifen.
Stör (Russischer Stör)
Urzeitlicher gepanzerter Knorpelfisch — einer der größten Süßwasserfische Europas, heute in Deutschland vom Aussterben bedroht.
Marmorkarpfen (Bighead Carp)
Riesenkopf-Filtrierer aus China — der Marmorkarpfen filtert Plankton aus dem Wasser und kann über 40 kg schwer werden.
Blaubandbärbling (Topmouth Gudgeon)
Winziger Invasiv-Bärbling mit charakteristischem dunklen Längsband — überlebt in Gewässern, wo andere sterben, und schadet heimischen Fischarten.
Sichling (Ziege)
Eleganter Spezialist großer Tieflandflüsse mit säbelartig gebogener Bauchkurve — nimmt Insekten von der Oberfläche wie eine Forelle.
Strömer (Vairone)
Zierlicher Alpenflussbewohner mit leuchtendem blauviolettem Längsband — ein Zeigerfisch für sauberes, sauerstoffreiches Wasser.
Zobel (Weißaugenblei)
Stark abgeflachter Tieflandfluss-Bewohner mit extrem langem Afterflossensaum und blassen Augen — in Deutschland selten und kaum bekannt.
Königslachs (Chinook-Lachs)
Der König der Pazifiklachse — der schwerste aller Salmoniden, ein Traumfisch für Sportangler weltweit.
Muskellunge (Muskie)
Der Fisch der zehntausend Würfe — größte Hechtart der Welt, ein legendärer Räuber Nordamerikas mit extrem hohem Frustpotenzial.
Forellenbarsch (Largemouth Bass)
Nordamerikas beliebtester Sportfisch — der Largemouth Bass mit seinem riesigen Maul beißt aggressiv auf nahezu jeden Köder.
Mahi-Mahi (Goldmakrele)
Der Farbspektakel des Meeres — Mahi-Mahi leuchtet in lebendem Zustand in Goldgelb, Blau und Grün und ist einer der farbenprächtigsten Sportfische weltweit.
Mahseer (Goldmahseer)
Der Tiger der Himalaya-Flüsse — der Goldmahseer ist einer der kraftvollsten Fluss-Sportfische der Welt, heilig in der indischen Kultur.
Murray-Kabeljau (Murray Cod)
Australiens ikonischster Süßwasserfisch — der Murray Cod ist der schwerste Barschfisch der Welt und ein nationales Symbol Australiens.
Nilbarsch (Nile Perch)
König des Viktoriasees — der Nilbarsch ist der Apex-Räuber Ostafrikas und einer der größten Süßwasserräuber weltweit, berüchtigt für den Zusammenbruch der einheimischen Fischfauna.
Permit
Der anspruchsvollste Flats-Fisch der Welt — der Permit gilt als der schwierigste Saltwater-Fliegenfisch-Fang und macht selbst erfahrene Angler wahnsinnig.
Roosterfish
Der Hahnenkamm des Meeres — Roosterfish trägt 7 dramatisch lange Stacheln auf dem Rücken und ist einer der spektakulärsten Kämpfer des Pazifiks.
Segelfisch (Sailfish)
Schnellster Fisch des Ozeans — der Segelfisch ist mit bis zu 110 km/h der absolute Geschwindigkeitsrekordhalter und einer der spektakulärsten Hochsee-Sportfische.
Snook (Robalo)
Der König der Florida-Mangroven — Snook ist der beliebteste Inshore-Sportfisch der US-Ostküste mit einem markanten schwarzen Längsband.
Wahoo
Blitz des Ozeans — der Wahoo ist einer der schnellsten Fische überhaupt und der Traum aller Hochsee-Trolling-Angler für seinen explosiven Biss.
Exoten weltweit
Zielfische für die große Angelreise — von Peacock Bass bis Taimen, geführt durch spezialisierte Auslands-Guides.
Peacock Bass
Der Peacock Bass ist der explosivste Süßwasser-Raubfisch Südamerikas — ein aggressiver Buntbarsch, berühmt für brutale Topwater-Attacken.
Golden Dorado
Der Golden Dorado ist der „Flusstiger“ Südamerikas — ein goldener, springfreudiger Raubfisch mit Bulldoggen-Kiefer und enormer Kraft.
Taimen
Der Taimen ist der größte Lachsfisch der Welt — ein urzeitlicher Riesen-Räuber der sibirischen und mongolischen Wildflüsse, der sogar Mäuse jagt.
Tigerfisch
Der afrikanische Tigerfisch ist ein silberner Hochgeschwindigkeits-Räuber mit messerscharfem Gebiss — Afrikas berühmtester Sportfisch.
Giant Trevally (GT)
Der Giant Trevally ist der gefürchtetste Räuber der tropischen Flats — eine silberne Muskelmaschine, die Popper an der Oberfläche regelrecht zerlegt.
Tarpon
Der Tarpon ist der „Silberkönig“ der Tropen — ein riesiger, silbern gepanzerter Küstenfisch, berühmt für meterhohe, kopfschüttelnde Sprünge.
Bonefish
Der Bonefish ist der „graue Geist“ der Flats — ein scheuer, silberner Sichtfisch, der für seine atemberaubend schnellen Fluchten gefeiert wird.
Arapaima
Der Arapaima (Pirarucu) ist einer der größten Süßwasserfische der Welt — ein luftatmender Urzeit-Gigant des Amazonas mit gepanzerten Schuppen.
Payara (Vampirfisch)
Der Payara ist der „Vampirfisch“ des Amazonas — ein silberner Stromschnellen-Räuber mit zwei dolchartigen Fangzähnen von bis zu 15 cm.
Barramundi
Der Barramundi ist Australiens Sportfisch Nummer eins — ein silberner Mündungsräuber mit harten Schlägen, Sprüngen und einem kuriosen Geschlechtswechsel.
Amberjack (Bernsteinmakrele)
Kraftvoller Raubfisch der Felsriffe — ein begehrtes Jigging-Ziel für Angelreisen ins Mittelmeer und subtropische Gewässer.
Blauer Marlin
Der König der Hochsee — der Blaue Marlin ist das ultimative Trophäenziel für Hochsee-Sportangler weltweit.
Schwertfisch
Meister der Tag-Nacht-Wanderung — der Schwertfisch ist ein mysteriöser Tiefseejäger und spektakuläres Hochsee-Sportfischziel.
Zackenbarsch (Dunkler Zackenbarsch)
Massiver Raubfisch der Mittelmeer-Riffe – kaum zu fangen, stark geschützt, legendär unter Tauchern.
Red Snapper
Leuchtend roter Tiefseefisch des Golfs von Mexiko mit charakteristischen roten Augen.
Großer Barrakuda
Furchteinflößender Raubfisch der Tropen mit riesigem Maul und blitzschnellen Attacken.
Cobia (Offiziersbarsch)
Kraftpaket der Tropen: Langer Raubfisch mit abgeflachtem Kopf und explosivem Drill.
Königsmakrele (King Mackerel)
Irisierender Hochseeräuber des Atlantiks – schnell, bissig und ideal fürs Trolling.
Gelbflossen-Thunfisch
Spektakulärer Hochseejäger mit gelben Sichelflossen – einer der wichtigsten Thunfischarten weltweit.
Begriffe & Techniken von A–Z
AbhakmatteAusrüstungGepolsterte Matte, auf der größere Fische schonend abgehakt und versorgt werden.
Die Abhakmatte schützt den Fisch beim Abhaken, Wiegen und Fotografieren vor Verletzungen — vor allem die empfindliche Schleimschicht und die Augen. Sie gehört beim Karpfen- und Welsangeln zur Grundausstattung und sollte vor Gebrauch angefeuchtet werden.
AnfütternTechnikEinbringen von Lockfutter vor dem Angeln, um Fische an einen Spot zu locken.
Anfüttern konzentriert Fische an einem bestimmten Punkt und hält sie dort. Beim Karpfenangeln werden Boilies oder Pellets per Hand oder Futte Rakete eingebracht; beim Friedfischangeln oft ein weicher Brei mit Stippkugeln.
Angellizenz / FischereischeinAllgemeinStaatliche Erlaubnis zum Ausüben des Angelns — in Deutschland Pflicht.
In Deutschland braucht man zum Angeln zwingend den staatlichen Fischereischein (nach bestandener Prüfung oder als Touristenschein). Zusätzlich braucht man eine Erlaubniskarte für das jeweilige Gewässer vom Eigentümer oder Pächter.
AnhiebTechnikDas schnelle Anheben der Rute beim Biss, das den Haken im Fischmaul setzt.
Der Anhieb verwandelt den Biss in einen Hakenkontakt: Durch zügiges Anheben oder Anreißen der Rute durchdringt die Hakenspitze das Maul. Timing und Härte hängen von Methode und Fisch ab — beim Posenangeln zügig, beim Karpfen-Selbsthakmontage oft gar nicht, beim Raubfisch kräftig.
BaitcasterAusrüstungRollentyp, bei der die Spule beim Werfen mitdreht — ermöglicht präzise schwere Würfe.
Die mitdrehende Spule ermöglicht kürzere, kraftvollere Würfe mit schweren Ködern und mehr Gefühl beim Führen. Anfänger müssen den Backlash (Überwurf) durch richtige Bremseneinstellung vermeiden.
BissanzeigerAusrüstungElektronisches Gerät am Rutenhalter, das bei Schnurbewegung Ton- und Lichtsignal gibt.
Der Bissanzeiger erkennt Schnurbewegungen über eine Rolle oder einen piezoelektrischen Sensor und gibt einen akustischen Alarm. Unentbehrlich beim Karpfenangeln, wenn mehrere Ruten gleichzeitig stehen und der Angler keine permanent beobachten kann.
BoilieKöderGekochte Köderkugel aus Mehl, Eiern & Aromen — der Klassiker fürs Karpfenangeln.
Boilies sind durch ihre Härte selektiv (Kleinfische können sie nicht aufnehmen) und werden am Haar-Rig neben dem Haken angeboten. Es gibt sinkende und schwimmende (Pop-up) Varianten.
BrackwasserAllgemeinMischzone aus Süß- und Salzwasser — etwa in Flussmündungen und Boddengewässern.
Brackwasser entsteht, wo Flüsse ins Meer münden oder in Küstengewässern wie den Bodden. Der schwankende Salzgehalt schafft einzigartige Reviere, in denen sich Süß- und Salzwasserarten mischen — von Hecht und Barsch bis Meerforelle und Hornhecht.
BrandungsangelnTechnikAngeln vom Meeresstrand durch die Brandung — meist mit langen Wurfgeräten.
Bei der Nordsee und Ostsee werden robuste Brandungsruten (ab 3,6 m) mit schweren Bleien eingesetzt, um durch die Wellen weit genug ins Meer zu werfen. Köder sind meist Sandwürmer, Wattwürmer oder Muschelköder.
BuhneAllgemeinQuer zum Ufer gebautes Steinwehr an Flüssen — dahinter sammeln sich Fische.
Buhnen lenken die Strömung zur Flussmitte und verhindern Ufererosion. Im Buhnenfeld (zwischen zwei Buhnen) ist das Wasser ruhiger — Fische stehen dort, um zu ruhen oder zu jagen. Der Buhnenkopf (Ende) ist ein klassischer Raubfisch-Hotspot.
Catch & ReleaseAllgemeinPraxis des schonenden Zurücksetzens gefangener Fische.
Beim Catch & Release wird der Fisch so schnell und schonend wie möglich gehakt, gelandet und zurückgesetzt. Wichtig: nasse Hände, kurze Wasserzeit, kein Druck auf Organe. Barbless Hooks (bartlose Haken) erleichtern das Aushaken.
CheburashkaMontageAustauschbares Rundblei, das über zwei Ösen schnell mit Haken und Köder verbunden wird.
Bei der Cheburashka hängt das Blei beweglich an einem Wirbel.">Sprengring, der Haken ist separat. So lässt sich das Gewicht in Sekunden wechseln, ohne den Köder neu zu montieren, und der Gummifisch läuft besonders beweglich. Beliebt beim Barsch- und Zanderangeln.
Circle-HookAusrüstungStark eingebogener Haken, der fast immer im Maulwinkel fasst statt geschluckt zu werden.
Beim Circle-Hook ist die Spitze nach innen gebogen. Der Fisch hakt sich beim Abziehen selbst sauber im Maulwinkel — ein harter Anhieb entfällt sogar. Das senkt die Schluckhaken-Quote drastisch und macht ihn zur ersten Wahl beim Naturköderangeln mit Release-Absicht.
DendrobenaKöderRobuster, mittelgroßer Wurm — ein hervorragender Allround-Naturköder.
Die Dendrobena ist zäher und länger haltbar als der Tauwurm und bewegt sich am Haken besonders aktiv. Sie fängt von Barsch und Aal über Forelle bis zu allen Friedfischen und ist im Handel ganzjährig erhältlich.
DownriggerAusrüstungGerät am Boot, das einen Köder über eine Gewichtskugel auf eine exakte Tiefe bringt.
Der Downrigger trägt ein schweres Blei (2–10 kg) an einer Seilwinde; die Angelschnur wird mit einer Freigabeklemme am Blei befestigt. Bei Biss klinkt der Fisch die Klemme aus — Angler und Fisch stehen in direktem Drahtkontakt, ohne das Gewicht.
DriftsackAusrüstungStoff-Parabolanker, der hinter dem Boot ins Wasser gegeben wird und die Drift verlangsamt.
Bei starkem Wind oder Strömung kann ein Boot zu schnell treiben — der Driftsack bremst ab und ermöglicht gleichmäßig langsames Vertikalangeln. Er wird am Bug oder Heck befestigt und je nach Bootsgröße als Einzelsack oder Doppelsack eingesetzt.
DrillAllgemeinDas Ausführen des gehakten Fisches bis zur Landung.
Im Drill wird über Bremse und Rutenwinkel Druck ausgeübt, ohne dass die Schnur reißt oder der Haken ausschlitzt. Ein sauber eingestellter Bremsschlepp ist entscheidend.
Drillinge / DrillingMontageHaken mit drei Spitzen in einer Einheit — an den meisten Hardbait-Ködern montiert.
Drillinge erhöhen die Hakquote bei schnell attackierten Kunstködern, da mindestens eine Spitze fast immer trifft. Sie können durch barbless (bartlose) Versionen ersetzt werden — das erleichtert das Aushaken beim Catch & Release erheblich.
Drop-ShotMontageFinesse-Montage mit Blei am Schnurende und Haken darüber, Köder schwebt frei.
Das Blei sitzt am Ende der Schnur, der Haken wird per Palomarknoten 20–60 cm darüber gebunden. Der Köder schwebt verführerisch im Wasser, ohne den Grund zu berühren — ideal für passive Fische.
EcholotAusrüstungGerät, das per Schallwellen Wassertiefe, Grund und Fische sichtbar macht.
Das Echolot sendet Schallimpulse zum Grund und zeigt aus den Reflexionen Tiefe, Bodenstruktur und Fischsicheln an. Moderne Geräte liefern Live-Bilder vom Köder und den Fischen.
EntnahmefensterAllgemeinGrößenbereich, in dem ein Fisch entnommen werden darf — schützt kleine und große Laichfische zugleich.
Ein Entnahmefenster legt neben dem Mindestmaß auch ein Höchstmaß fest. Entnommen werden darf nur, was dazwischen liegt; besonders große, fruchtbare Laichfische bleiben so im Bestand. Manche Vereine setzen Entnahmefenster freiwillig zum Schutz kapitaler Fische ein.
FaulenzermethodeTechnikKöderführung, bei der nur über die Rollenkurbel — nicht die Rute — geführt wird.
Nach dem Auswurf sinkt der Gummifisch zu Grund; dann werden 1–3 Kurbelumdrehungen gemacht und wieder abgewartet. Die Bisserkennung erfolgt über das kontrollierte Absinken.
FeststellposeMontageFest auf der Schnur fixierte Pose für flaches bis mittleres Wasser.
Die Feststellpose wird an zwei Punkten fest auf der Schnur geklemmt; die Angeltiefe entspricht dem Abstand von Pose zu Haken. Sie ist präzise und unkompliziert, aber auf Tiefen bis etwa Rutenlänge begrenzt, da die feste Montage sonst nicht mehr werfbar ist.
FG-KnotenKnotenSchlanke, hochbelastbare Verbindung zwischen geflochtener Hauptschnur und Fluorocarbon-Vorfach.
Der FG-Knoten verbindet zwei Schnüre über viele Verflechtungen statt über einen dicken Knoten. Er läuft fast widerstandslos durch die Ringe — Voraussetzung für weite Würfe.
FischereischeinAllgemeinAmtlicher Nachweis, der in den meisten Bundesländern nach einer Prüfung zum Angeln berechtigt.
Der Fischereischein wird nach bestandener Fischerprüfung ausgestellt und ist in den meisten Bundesländern Voraussetzung fürs Angeln. Zusätzlich braucht man fast immer einen gewässerbezogenen Erlaubnisschein. Die genauen Regeln sind regional unterschiedlich.
FliegenfischenTechnikAngeln mit (fast) gewichtslosen Kunstfliegen, getragen vom Gewicht der Fliegenschnur.
Da die Fliege selbst kaum wiegt, wird beim Werfen die schwere Fliegenschnur beschleunigt. Über Vorfach und Wurftechnik wird die Fliege präzise platziert — eine eigene, anspruchsvolle Angelkunst.
FluorocarbonAusrüstungNahezu unsichtbares Vorfachmaterial mit ähnlichem Brechungsindex wie Wasser.
Fluorocarbon (PVDF) bricht Licht nahezu wie Wasser — für Fische praktisch unsichtbar. Es ist steifer und schwerer als Mono, sinkt schneller und ist abriebfest. Ideal als Vorfach bei scheuen Fischen oder im Klarwasser.
FutterkorbAusrüstungKleiner Korb, der Lockfutter punktgenau zum Köder bringt — Herzstück des Feederangelns.
Der Futterkorb wird mit feuchtem Grundfutter oder Pellets gefüllt und mit dem Köder ausgeworfen. Am Grund löst sich das Futter und lockt einen Schwarm direkt an den Haken. Es gibt offene Körbe, geschlossene Maden-Körbe und Method-Körbe.
Geflochtene SchnurAusrüstungNahezu dehnungsfreie Schnur aus verflochtenen Fasern — überträgt jeden Kontakt direkt.
Weil Geflecht kaum dehnt, spürst du selbst feinste Zupfer und setzt den Anhieb verzögerungsfrei. Wegen der Sichtbarkeit wird meist ein Fluorocarbon-Vorfach vorgeschaltet.
GewässerordnungAllgemeinDas verbindliche Regelwerk eines konkreten Gewässers — von Schonzeiten bis Fangmenge.
Die Gewässerordnung legt für das jeweilige Gewässer fest, was erlaubt ist: Mindestmaße, Schonzeiten, erlaubte Methoden, Fangbegrenzungen, Nachtangelregeln und Sperrbereiche. Sie liegt dem Erlaubnisschein bei und ist verbindlich — vor dem Angeln lesen.
GrundbleiMontageBleigewicht, das die Montage am Gewässergrund verankert.
Als Lauf- oder Festblei hält es den Köder an Ort und Stelle und überträgt beim Laufblei den Biss bissfrei zur Rute. Form und Gewicht richten sich nach Strömung und Wurfweite.
GummifischKöderWeichplastik-Köder in Fischform mit verführerischem Schwanzspiel.
Gummifische werden auf einen Jigkopf gezogen und imitieren einen flüchtenden Beutefisch. Der Tail (Schaufel- oder Spitzschwanz) erzeugt beim Einholen Druckwellen und Vibration.
Haar-RigMontageKarpfenmontage, bei der der Köder per kurzem Faden neben statt am Haken hängt.
Das „Haar" ist ein 2–5 cm langes Schnurstück, das am Hakenbogen befestigt ist. Der Boilie oder Mais sitzt am Haar — der Haken selbst ist köderlos. Beim Einsaugen nimmt der Karpfen Köder und Haken auf, der Haken setzt sich automatisch.
HakenentfernerAusrüstungKleines Gerät zum schonenden Entfernen von tief geschluckten Haken.
Beim Catch-and-Release ist schnelles, schonendes Aushaken entscheidend. Der Hakenentferner schiebt den Haken zurück und löst ihn, ohne den Fisch übermäßig zu belasten.
HegeneMontageAlpensee-Mehrköder-Montage: Blei am Ende, kleine Nymphen an 4–6 Seitenabsteckern.
Die Hegene ist das klassische System für Renken (Felchen) am Bodensee und anderen Alpenseen. Die kleinen Hakenspiesse imitieren Plankton; die Montage wird mit dem Boot abgesenkt und langsam auf und ab gepumpt.
Inline-MontageMontageKarpfenmontage, bei der das Blei auf der Hauptschnur läuft und bei Schnurbruch fällt.
Das Inline-Blei wird auf die Schnur aufgefädelt und mit einem Gummistopper gesichert. Der Vorteil: Bei Schnurbruch gleitet das Blei ab, der Karpfen schleppt kein Gewicht. Hygienischer und tierschonenender als Festbleimontagen.
JerkbaitKöderGroßer, oft tauchschaufelloser Hartköder, der durch Rutenschläge zum Leben erweckt wird.
Jerkbaits haben keinen Eigenlauf — erst die ruckartigen Rutenschläge („Jerks") lassen sie unregelmäßig ausbrechen. Das imitiert einen verletzten Fisch und reizt Großhechte zum Biss.
Jig / JigkopfKöderBleikopf mit Haken, auf den ein Gummiköder aufgezogen wird.
Der Jigkopf beschwert den Gummiköder, bringt ihn auf Tiefe und sorgt für das typische Auf-und-Ab-Spiel. Das Gewicht wird an Tiefe und Strömung angepasst.
JigkopfMontageHaken mit angegossenem Bleikopf — die Basismontage fürs Gummifischangeln.
Der Jigkopf beschwert den Gummifisch und bestimmt sein Absinkverhalten. Das Gewicht wird an Tiefe und Strömung angepasst: leicht für flaches, klares Wasser, schwer für Tiefe und Strom. Die Hakengröße richtet sich nach der Ködergröße.
KescherAusrüstungNetz zum sicheren Landen des Fisches — schont Fisch und Angler.
Ein gummiertes, knotenloses Netz schützt die Schleimhaut des Fisches und verheddert keine Haken. Für Raubfisch sollte der Kescher groß genug und tief sein.
KnicklichtAusrüstungChemisches Leuchtelement für die Bisssignalisierung beim Nachtangeln.
Knicklichthalter klemmen ans Rutenende oder auf die Pose; nach dem Knickeln leuchten sie mehrere Stunden. Alternativ gibt es batteriegetriebene LED-Nachtanzeiger. Unverzichtbar für Aal und Karpfen in der Nacht.
KöderfischKöderToter (in Deutschland) Beutefisch als Naturköder auf Raubfisch.
Köderfische werden auf System oder Einzelhaken angeboten — am Grund, unter der Pose oder am Drachkovitch-System. In Deutschland ist nur der tote Köderfisch erlaubt.
KolkAllgemeinTiefe, von der Strömung ausgespülte Vertiefung im Fluss — ein klassischer Standplatz für Großfische.
Kolke entstehen hinter Wehren, an Prallhängen und Brückenpfeilern, wo die Strömung den Grund auswäscht. Die tiefen, strömungsberuhigten Bereiche bieten Schutz und Nahrung und sind erste Adresse für Wels, Zander und große Friedfische.
LaichzeitAllgemeinZeitraum der Fortpflanzung, in dem viele Arten geschont werden — Grundlage der Schonzeiten.
Während der Laichzeit ziehen Fische zum Ablaichen in flache oder strömende Bereiche und sind besonders empfindlich. Die gesetzlichen Schonzeiten orientieren sich an diesen Perioden, um die Bestände zu sichern. Art- und regionalabhängig — die genauen Termine regeln die Landesfischereiverordnungen.
LaufposeMontagePose, die frei auf der Schnur gleitet — für das Angeln in größeren Tiefen.
Bei der Laufpose läuft die Schnur frei durch eine Öse, ein Stopperknoten bestimmt die Angeltiefe. So lässt sich auch in 5–10 m Tiefe fischen, obwohl beim Wurf nur eine kurze, handhabbare Montage entsteht — der Köder zieht die Schnur erst im Wasser durch die Pose auf Tiefe.
MadeKöderDie Larve der Schmeißfliege — der wohl meistgenutzte Naturköder auf Friedfisch.
Maden sind klein, zäh und bewegen sich am Haken verführerisch. Sie fangen praktisch alle Weißfische und werden einzeln oder im Bündel angeboten, oft kombiniert mit Anfüttern. Lebend gehältert halten sie wochenlang im Kühlschrank.
MaisKöderSüßer, gut sichtbarer Köder — selektiv auf Karpfen, Schleie und große Brassen.
Dosenmais ist günstig, leuchtend gelb und durch seine Größe etwas selektiver als die Made. Er lässt sich am Haar oder direkt am Haken anbieten und eignet sich hervorragend zum Anfüttern. Auch Hartmais (vorgequollen) ist verbreitet.
Method-FeederMontageFeedermontage, bei der Lockfutter direkt um das Gewicht geformt wird — Köder liegt mittendrin.
Ein flaches, gitterförmiges Gewicht wird mit feuchtem Groundbait umwickelt; der kurze Vorfach-Haken steckt darin. Beim Aufprall beginnt das Futter zu zerfallen und lockt Karpfen und Brassen aus dem Schwarm.
MindestmaßAllgemeinDie Mindestlänge, ab der ein Fisch entnommen werden darf.
Untermaßige Fische müssen schonend zurückgesetzt werden, damit sie sich mindestens einmal fortpflanzen können. Das Maß ist art- und regionsabhängig.
Monofile SchnurAusrüstungEinfädige Nylonschnur mit leichter Dehnung — günstig, dehnbar und der klassische Allrounder.
Die monofile Schnur besteht aus einem einzigen Nylonfaden. Ihre Dehnung von 20–30 % puffert Fluchten und Fehler beim Anhieb ab, macht sie aber weniger direkt als Geflecht. Sie ist günstig, knotenfreundlich und schwimmt — ideal für Pose, Grundangeln und Einsteiger.
Ned-RigMontageFinesse-Montage mit kurzem Auftriebsköder am leichten Pilzkopf — extrem fängig auf passive Barsche.
Beim Ned-Rig sitzt ein kleiner, schwimmender Gummiköder auf einem leichten Mushroom-Jigkopf. Am Grund stellt sich der Köder senkrecht auf und tänzelt schon bei kleinster Bewegung. Diese unaufdringliche Präsentation überlistet vorsichtige Barsche, wenn nichts anderes geht.
Offset-HakenMontageHaken mit Versatz, der die Hakenspitze im Gummiköder verbirgt — krautfrei und hängerarm.
Beim Offset-Haken wird die Spitze in den Gummiköder eingestochen, sodass sie geschützt ist. So lassen sich Krautfelder, Totholz und Steinpackungen befischen, ohne ständig hängenzubleiben. Beim Biss durchdringt die Spitze den weichen Köder.
Palomar-KnotenKnotenExtrem starker, einfacher Knoten zum Anbinden von Haken und Wirbeln — ideal für Geflecht.
Die doppelt gelegte Schnur wird durch das Öhr geführt, verknotet und die Schlaufe über den Haken gestülpt. Er behält nahezu die volle Tragkraft und ist auch für geflochtene Schnur top.
Paternoster-MontageMontageMehrfach-Hakenrig: Blei am Ende, Seitenabstecker mit Haken darüber.
Das Blei sitzt am Montageende, mehrere kurze Seitenabstecker zweigen nach oben ab. Verbreitet in der Seeforellen- und Renken-Fischerei (Hegene) sowie beim Grundangeln auf Friedfisch.
PelletsKöderGepresste Köder- und Futterkügelchen aus Fischmehl & Aromen — Kern des modernen Karpfen- und Feederangelns.
Pellets geben beim Auflösen eine intensive Lockwirkung ab. Es gibt harte Hakenpellets, weiche Bandpellets und Micro-Pellets fürs Anfüttern. Beim Method Feeder bilden sie oft den kompakten Futterballen um den Korb.
PilkenTechnikVertikales Anbieten eines schweren Metallköders (Pilker) vom Meeresboot.
Der Pilker wird auf Grund abgelassen und durch Auf- und Abbewegungen der Rute zum Flackern gebracht. Häufig wird ein „Beifänger" (kleiner Gummiköder) oberhalb montiert.
PolarisationsbrilleAusrüstungBrille, die Reflexe auf dem Wasser filtert — du siehst in und unter die Oberfläche.
Polarisierende Gläser schlucken das gespiegelte Licht, sodass Kanten, Kraut und sogar Fische sichtbar werden. Außerdem schützen sie das Auge vor herumfliegenden Haken.
PopperKöderSchwimmköder mit konkaver Kopffläche, der beim Einzug ploppende Geräusche erzeugt.
Der konkave Mund des Poppers schaufelt beim Rucken Wasser hoch und erzeugt ein lautes Blubb- oder Ploppgeräusch. Die Attacke eines Hechtes oder Barsches auf einen Popper ist spektakulär sichtbar an der Oberfläche.
PosenmontageMontageKlassische Angelmontage mit Schwimmer als Bisssignalgeber.
Die Pose hält den Köder in der gewünschten Tiefe und zeigt Bisse durch Eintauchen oder Wegziehen an. Je nach Gewässer und Zielfisch kommen unterschiedliche Posentypen zum Einsatz: Waggler, Stipppose, Rundflieger.
PVAMontageWasserlöslicher Kunststoff (Polyvinylalkohol) für Köderdarstellung direkt am Haken.
PVA löst sich in Wasser auf. Tüten oder Netz-Streifen werden mit Pellets, Boilies oder Ölköder gefüllt und direkt am Haken montiert. Nach dem Einwurf löst sich die PVA auf und legt einen kleinen Köderberg exakt um den Haken ab.
Rapala-KnotenKnotenFeste Schlaufe am Köder, die ihm maximale Bewegungsfreiheit lässt.
Statt fest ans Öhr gezogen zu werden, sitzt der Köder in einer offenen Schlaufe. Das verbessert vor allem bei Wobblern und Jerkbaits das Laufverhalten deutlich.
Rod-PodAusrüstungStabiles Metallgestell, das mehrere Karpfenruten mit Bissanzeigern aufnimmt.
Der Rod-Pod steht unabhängig vom Untergrund und hält Ruten in einem festen Winkel — ideal, wenn kein festes Gelände für Einzelhalter vorhanden ist. Oft kombiniert mit Backwinden für langen Schnurabzug beim Biss.
SalmonidenAllgemeinFamilie der Lachsfische — Forellen, Lachs, Saiblinge, Äsche und Renken mit ihrer typischen Fettflosse.
Salmoniden zeichnen sich durch die kleine Fettflosse vor der Schwanzflosse aus und bevorzugen kühles, sauerstoffreiches Wasser. Zu ihnen zählen Bach-, See- und Regenbogenforelle, Lachs, Saiblinge, Äsche und Renke - oft mit eigenen Schonzeiten.
SargbleiAusrüstungLängliches, flaches Grundblei mit Durchlauf — hält gut und überträgt Bisse direkt.
Das Sargblei hat eine längliche Form mit Durchgangsbohrung, durch die die Schnur läuft (Durchlaufmontage). Es legt sich flach an den Grund, hält auch bei Strömung und lässt den Fisch beim Biss kaum Widerstand spüren.
ScharkanteAllgemeinSteiler Übergang von flachem zu tiefem Wasser — ein Magnet für Raubfische.
An Scharkanten trifft Flachwasser auf Tiefe; entlang dieser Übergänge patrouillieren Raubfische auf Beutezug. Mit dem Echolot lassen sie sich gut auffinden und gezielt mit Gummifisch oder vertikal befischen.
SchlagschnurMontageDickeres Schnurstück zwischen Hauptschnur und Montage, das die Wurfbelastung abfängt.
Beim weiten Wurf mit schwerem Blei reißt eine dünne Hauptschnur leicht. Die Schlagschnur — ein einige Meter langes, stärkeres Stück (Faustregel: 0,10 mm Durchmesser pro 10 g Wurfgewicht) — nimmt die Kraft des Abwurfs auf und schützt vor Schnurbruch.
SchleppangelnTechnikAngeln vom fahrenden Boot — der Köder wird hinter dem Boot hergezogen.
Beim Schleppangeln werden ein oder mehrere Köder (Wobbler, Kunstköder, natürliche Köderfische) mit der gewünschten Tauchtiefe hinter einem langsam fahrenden Boot geschleppt. Über Tiefenlot oder Downrigger kann die Tauchtiefe präzise gesteuert werden.
SchonhakenAusrüstungWiderhakenloser Haken, der den Fisch schont und sich rückstandslos lösen lässt.
Schonhaken haben keinen oder nur einen angedrückten Widerhaken. Sie dringen leichter ein, verletzen das Maul kaum und ermöglichen ein schnelles, schonendes Zurücksetzen. An vielen Forellen- und C&R-Gewässern sind sie vorgeschrieben.
SchonzeitAllgemeinGesetzlich festgelegter Zeitraum, in dem eine Fischart nicht beangelt werden darf.
Schonzeiten schützen Fische während der Laichzeit und sichern den Bestand. Sie sind je nach Bundesland und Gewässer unterschiedlich geregelt — oft kombiniert mit einem Mindestmaß.
SetzkescherAusrüstungNetz-Schlauch im Wasser, in dem gefangene Fische temporär lebend gehalten werden.
Der Setzkescher wird ins Wasser gehängt und ermöglicht es, Fische am Ende des Angelns zu messen, zu fotografieren oder für Wettbewerbe zu zählen. Er muss ausreichend tief sein, damit Fische sich strecken können.
ShadKöderFischförmiger Gummiköder mit Paddelschwanz, der beim Einholen verführerisch wackelt.
Der Shad ist die populärste Gummifisch-Form: Sein breiter Paddelschwanz erzeugt beim Einholen Druckwellen und ein lebhaftes Schwanzspiel, das Raubfische aus der Distanz anlockt. Am Jigkopf montiert ist er der Standardköder zum Jiggen und Faulenzen auf Zander, Barsch und Hecht.
Eigene Begriffsseite öffnenSpinner / BlinkerKöderMetallköder mit drehendem Blatt, der Fische mit Vibration und Blitzen anlockt.
Das Drehblatt erzeugt beim Einholen Druckwellen und Lichtblitze, die Raubfische ansprechen. Spinner eignen sich als Suchköder, um große Wasserflächen schnell abzufischen.
SpinnfischenTechnikAktives Angeln mit Kunstködern, die durch Einholen zum Laufen gebracht werden.
Beim Spinnfischen wird der Köder ausgeworfen und durch Einkurbeln (und Rutenarbeit) bewegt. Die mobile Methode erlaubt es, große Wasserflächen systematisch nach Raubfisch abzusuchen.
SpinnruteAusrüstungLeichte, sensible Rute zum aktiven Werfen und Führen von Kunstködern.
Spinnruten werden über Wurfgewicht (z. B. 10–40 g) und Aktion (von weich bis straff) klassifiziert. Sie müssen leicht genug für stundenlanges Werfen und sensibel für die Bisserkennung sein.
SprengringAusrüstungKleiner, doppelt gewundener Metallring zum sicheren Verbinden von Köder, Haken und Wirbel.
Sprengringe verbinden Drillinge mit Kunstködern oder den Köder mit dem Vorfach, ohne dass sich die Verbindung öffnet. Sie lassen sich mit einer Sprengringzange leicht öffnen und sind in vielen Größen und Tragkraftklassen erhältlich.
StationärrolleAusrüstungDie gängigste Rollenart — die Spule steht fest, ein Bügel legt die Schnur auf.
Über die Größe (z. B. 2500–4000) wählst du die Schnurfassung. Eine fein einstellbare Frontbremse ist beim Drill kapitaler Fische entscheidend.
Eigene Begriffsseite öffnenStingerMontageZusätzlicher Drilling am Gummifisch, der kurze Nachläufer und Fehlbisse verwertet.
Der Stinger ist ein über ein kurzes Stück Schnur oder Draht angehängter Drilling im hinteren Köderbereich. Gerade bei zaghaft beißenden Hechten und Zandern, die den Köder nur am Schwanz attackieren, verwandelt er sonst verpasste Bisse.
StreamerKöderGroße, schwimmende Kunstfliege für das Fliegenfischen auf Raubfische und Salmoniden.
Streamer imitieren Beutefische, Krebse oder Blutegel. Sie werden mit einer Sinkschnur oder einer versinkenden Spitze geführt und durchs Wasser geschwommen — der Zug provoziert das Beutegreifverhalten.
SwimbaitKöderMehrgelenkiger Groß-Kunstköder, der einen Fisch täuschend naturgetreu imitiert.
Swimbaits bestehen aus 2–6 Gliedern und besitzen einen hyperrealistischen Schwimmgang. Mit 15–30 cm Länge sind sie auf Trophäenfische ausgelegt, die sich selektiv an großen Beutefischen orientieren.
TauwurmKöderDer klassische Regenwurm — universeller Naturköder für fast alle Fischarten.
Tauwürmer oder Regenwürmer sind der meistgenutzte Naturköder weltweit. Sie wirken bei fast allen Fischarten und können am Einzelhaken, Doppelwurm oder auf Posenmontage angeboten werden.
ThermoklineAllgemeinWasserschicht, in der die Temperatur sprunghaft abfällt — beeinflusst das Fischverhalten.
Im Sommer erwärmt sich das Oberflächenwasser, während tiefes Wasser kalt bleibt. An der Grenzschicht (Thermokline) hört oft der Sauerstoff auf — Fische sammeln sich knapp oberhalb. Das Echolot zeigt sie als markante Linie.
Tiroler HölzlMontageStehendes Grundblei, das den Köder über steinigem Grund hängerfrei präsentiert.
Das Tiroler Hölzl ist ein Bleigewicht am Ende eines hohlen Stabs, der senkrecht auf dem Grund steht. Der Köder schwebt am Seitenarm darüber und bleibt nicht zwischen Steinen hängen. Klassiker für strömende, steinige Salmonidengewässer und das Grundangeln in der Strömung.
TotholzAllgemeinVersunkene Bäume und Äste — wichtiger Unterstand und Hotspot für viele Fischarten.
Totholz bietet Fischen Deckung, Nahrung und Laichplatz. Barsche, Hechte, Welse und Döbel stehen gern direkt am oder im Holz. Wegen der Hängergefahr lohnen sich krautfreie Montagen wie der Offset-Haken.
TragkraftAusrüstungDie Belastung in Kilogramm, bei der eine Schnur reißt — zentrale Kennzahl jeder Angelschnur.
Die Tragkraft gibt an, welcher Zug eine Schnur aushält, bevor sie bricht. Geflochtene Schnüre tragen bei gleichem Durchmesser deutlich mehr als monofile. Knoten reduzieren die reale Tragkraft um 20–50 %, weshalb der Knoten oft die Schwachstelle ist.
TwitchenTechnikSchnelle, kurze Rucktechnik, die einen Köder unregelmäßig zappeln lässt.
Mit kurzen Rutenschlägen (1–3 cm) wird ein Minnow oder Gummifisch in schnellen Richtungswechseln bewegt — imitiert einen verletzten Beutefisch. Besonders wirksam auf Barsch und Forelle.
Verbesserter Clinch-KnotenKnotenDer Standard-Knoten zum Anbinden von Ködern und Wirbeln an monofile Schnur.
Die Schnur wird mehrfach um die Hauptschnur gewickelt und durch die untere und obere Schlaufe geführt. Vor dem Festziehen unbedingt anfeuchten, damit die Tragkraft erhalten bleibt.
VertikalangelnTechnikSenkrechtes Anbieten eines Köders direkt unter dem (treibenden) Boot.
Beim Vertikalangeln wird ein Gummiköder am Jigkopf vom langsam treibenden Boot exakt über Grund geführt. Über das Echolot werden Fische und Strukturen geortet und der Köder gezielt vor dem Fisch angeboten.
VorfachMontageDas letzte Schnurstück zwischen Hauptschnur und Köder/Haken.
Das Vorfach schützt vor Bissschäden (Stahl/Hardmono bei Hecht) und Abrieb und macht die Montage unauffälliger (Fluorocarbon bei scheuen Fischen). Material und Stärke richten sich nach Zielfisch.
WagglerMontageAngelpose, die nur am unteren Ende befestigt wird und weit ausgeworfen werden kann.
Der Waggler wird ausschließlich am unteren Öhr befestigt; das ermöglicht lange, präzise Würfe. Er taucht bei Biss ein oder kippt um. Varianten: Straight Waggler (gerade) und Bodied Waggler (mit Bauch für mehr Trägblei).
WathoseAusrüstungWasserdichte Hose, die das Waten in Fluss und Brandung ermöglicht.
Atmungsaktive Modelle halten trocken und lassen Schweiß entweichen. An der Küste gehören Watgürtel und — bei Strömung — ein Watstock zur Sicherheit dazu.
WeißfischAllgemeinSammelbegriff für silbrige Karpfenartige wie Rotauge, Rotfeder, Brassen und Laube.
Als Weißfische bezeichnet man die meist silbrig glänzenden, kleineren Cypriniden. Sie sind die häufigsten Fische vieler Gewässer, ein wichtiger Teil der Nahrungskette und der ideale Einstieg ins Friedfischangeln mit Pose und Feeder.
WiderhakenAusrüstungKleine Sperre an der Hakenspitze, die das Zurückrutschen des Hakens verhindert.
Der Widerhaken hält den Fisch sicher am Haken, erschwert aber das Lösen und schädigt das Maul stärker. Viele Gewässer und Catch-and-Release-Angler setzen daher auf angedrückte Widerhaken oder widerhakenlose Haken, die sich schonend und schnell lösen lassen.
WirbelMontageDrehendes Metallglied, das Drallbildung verhindert und Köder schnell wechseln lässt.
Wirbel verbinden Hauptschnur und Vorfach oder Köder drehbeweglich — so überträgt sich keine Torsion in die Schnur. Mit Snap-Wirbel (Karabiner) können Köder sekundenschnell gewechselt werden.
Eigene Begriffsseite öffnenWobblerKöderHartköder mit eingebauter Tauchschaufel, der beim Einholen einen lockenden Schwimmgang zeigt.
Die Schaufel am Kinn bestimmt die Tauchtiefe: kurze Schaufel = flach, lange Schaufel = tief. Wobblertypen sind Minnow (schmal), Crankbait (rundlich), Suspender (neutral schwebend) und Twitch-Bait.
Theorie sitzt — jetzt ans Wasser.
Ein Guide bringt dir die Technik live bei und kennt die Spots, an denen sie funktioniert.