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Exot

Murray Cod

Maccullochella peelii

Australiens größter Süßwasserfisch – ein langlebiger, strukturgebundener Raubfisch von kulturellem Rang.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
Bis etwa 1,8 m; üblich bis rund 70 cm
Gewicht
Historisch bis etwa 113 kg; üblich unter 10 kg
Laichzeit
Beste Saison
Regional reguliert mit Schonzeiten; im Zielland erfragen
Lebensraum
Süßwasserflüsse, Seen, Stauseen und Billabongs mit Totholz und Struktur; bevorzugt tiefe Gumpen, Tiefe etwa 1–10 m
Verbreitung
Endemisch in Australien, im gesamten Murray-Darling-Becken von den Tiefländern bis in höhere Lagen
Verwechslungsgefahr
Trout Cod (Maccullochella macquariensis)

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Spinnfischen mit großen KunstködernCasting an StrukturGrundangeln

Top-Köder:

große Wobbler und SwimbaitsSpinnerbaitsKöderfische (wo erlaubt)

Über den Fisch

Der Murray Cod ist Australiens größter Süßwasserfisch und trotz seines Namens kein echter Dorsch, sondern gehört zu den australischen Barschverwandten. Er ist ein standorttreuer Lauerräuber, der tiefe Flussgumpen mit Totholz, Felsen und unterspülten Ufern bevorzugt und dort aus dem Hinterhalt jagt.

Als sehr langlebige Art kann der Murray Cod ein hohes Alter erreichen und hat große kulturelle Bedeutung – sowohl für die Aborigines als auch in der australischen Angelkultur. Wegen Überfischung und Lebensraumverlust ist er geschützt bzw. stark reguliert, weshalb verantwortungsvolles Angeln meist als Catch & Release erfolgt.

Häufige Fragen zu Murray Cod

Ist der Murray Cod gefährlich oder giftig?

Nein. Der Murray Cod ist nicht giftig und für Menschen ungefährlich; aufgrund seiner Größe und Kraft ist beim Landen aber kräftiges Gerät nötig.

Darf man Murray Cod entnehmen und essen?

Das Fleisch gilt als sehr schmackhaft, doch die Art ist geschützt und unterliegt strengen Schonzeiten und Maßregeln. In vielen Gebieten wird sie als Catch & Release behandelt; die Vorschriften im Zielland sind zu beachten.

Was macht den Murray Cod besonders?

Er ist Australiens größter Süßwasserfisch, kann sehr alt werden und besitzt hohe kulturelle Bedeutung. Trotz des Namens „Cod“ ist er kein echter Dorsch.

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