Schnur-Rechner: welche Angelschnur für welchen Fisch?
Wähle deinen Zielfisch — und erhalte die passende Schnurstärke (Monofil & Geflecht) samt Richtwert für die Tragkraft.
Richtwerte — die nötige Stärke hängt auch von Gewässer, Hindernissen und Wurfweite ab. Knoten kosten Tragkraft, daher mit Reserve wählen.
Die richtige Angelschnur ist ein Kompromiss aus Tragkraft, Durchmesser und Sichtbarkeit. Als Faustregel gilt: so dünn wie möglich, so stark wie nötig. Dünnere Schnur wirft weiter, ist im Wasser unauffälliger und überträgt beim Spinnfischen feine Bisse besser — sie verzeiht aber weniger Fehler im Drill und an Hindernissen.
Monofile Schnur dehnt sich und puffert Fluchten ab; sie ist günstig und ideal für Pose, Grund und Einsteiger. Geflochtene Schnur dehnt sich kaum, hat bei gleichem Durchmesser eine deutlich höhere Tragkraft und liefert direkten Kontakt zum Köder — top fürs Spinnfischen auf Zander, Hecht & Co. An geflochtene Hauptschnur gehört beim Raubfischangeln ein Vorfach (Fluorocarbon, beim Hecht Stahl/Titan).
Häufige Fragen
Mono oder Geflecht?
Geflecht fürs aktive Spinnfischen (kaum Dehnung, hohe Tragkraft, feine Bisserkennung). Monofil fürs Pose- und Grundangeln sowie für Einsteiger, weil die Dehnung Fehler verzeiht.
Welche Tragkraft brauche ich?
Orientiere dich am Zielfisch und an Hindernissen. Lieber etwas stärker, da Knoten die reale Tragkraft senken.