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Über den Fisch
Der Steinbeißer (auch Dorngrundel) lebt am sandigen Grund langsam fließender Gewässer, in den er sich tagsüber bis auf die Augen eingräbt. Den Namen verdankt er der Fähigkeit, Sand zur Nahrungssuche durch die Kiemen zu „sieben"; bei Sauerstoffmangel kann er zusätzlich Luft über den Darm verwerten.
Als Art der FFH-Richtlinie ist er ganzjährig streng geschützt und darf nicht beangelt werden. Ein versehentlicher Fang ist sofort schonend zurückzusetzen — der Schutzstatus gilt regional verbindlich.
Häufige Fragen zu Steinbeißer
Ist der Steinbeißer gefährlich oder giftig?
Nein, der Steinbeißer ist weder giftig noch gefährlich. Er besitzt einen kleinen aufrichtbaren Dorn unter dem Auge, der für den Menschen jedoch harmlos ist.
Darf man den Steinbeißer angeln oder essen?
Nein. Der Steinbeißer (Dorngrundel) ist eine Art der FFH-Richtlinie und ganzjährig streng geschützt; er darf nicht beangelt werden. Als nur wenige Zentimeter großer Grundfisch spielt er als Speisefisch ohnehin keine Rolle. Versehentliche Fänge sofort schonend zurücksetzen.
Was ist das Besondere am Steinbeißer?
Tagsüber gräbt er sich bis auf die Augen in den sandigen Grund ein. Bei Sauerstoffmangel kann er zusätzlich Luft an der Oberfläche schlucken und über den Darm verwerten — eine Darmatmung. Entlang der Körpermitte trägt er eine Reihe dunkler, eckiger Flecken.