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Friedfisch

Rotauge (Plötze)

Rutilus rutilus

Das Rotauge (Plötze) ist Deutschlands häufigster Friedfisch — der ideale Fisch zum Stippen und für den Einstieg.

Rotauge (Plötze)

Steckbrief

Schonzeit
keine (regional)
Mindestmaß
meist keine
Größe
15–35 cm
Gewicht
bis ca. 1,5 kg
Laichzeit
April – Juni
Beste Saison
ganzjährig, besonders Herbst & Winter
Lebensraum
Nahezu alle Still- und Fließgewässer
Verbreitung
Ganz Europa
Verwechslungsgefahr
Von der Rotfeder durch das endständige Maul, die roten Augen und die weiter vorn ansetzende Rückenflosse zu unterscheiden.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

MadeBrotflockeMaisTeig

Über den Fisch

Das gesellige Rotauge steht in fast jedem Gewässer und nimmt nahezu jeden Köder — perfekt für entspanntes Stippen und für den Nachwuchs am Wasser.

Im Winter sammeln sich die Schwärme in tiefen, ruhigen Bereichen; mit feinem Gerät und kleinen Ködern sind dann auch kapitale Plötzen möglich.

Häufige Fragen zu Rotauge (Plötze)

Ist das Rotauge gefaehrlich oder giftig?

Nein, das Rotauge (Ploetze) ist voellig harmlos und weder giftig noch gefaehrlich. Es ist ein friedlicher Friedfisch ohne Giftstacheln. Lediglich der harte Kiemendeckel kann beim Abhaken die Finger reizen, daher fasst man den Fisch am besten vorsichtig an.

Kann man Rotaugen essen und wie schmecken sie?

Ja, Rotaugen sind essbar und werden traditionell gegessen, etwa als gebratener oder eingelegter Fisch. Das Fleisch schmeckt mild, ist aber sehr graetenreich, weshalb der Fisch heute seltener auf dem Teller landet. Durch Einschneiden der Filets oder durch Verarbeitung zu Fischfrikadellen lassen sich die feinen Graeten entschaerfen.

Wie gross wird ein Rotauge und woran erkennt man es?

Das Rotauge wird meist 15 bis 35 cm lang und kann bis etwa 1,5 kg schwer werden. Typisch sind die namensgebenden roten Augen, ein endstaendiges Maul und die im Vergleich zur aehnlichen Rotfeder weiter vorn ansetzende Rueckenflosse. Es ist Deutschlands haeufigster Friedfisch und kommt in fast allen Still- und Fliessgewaessern vor.

So fängst du Rotauge (Plötze)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Universal Beliebt Einsteiger

Posenangeln

RotaugeRotfederBrachse

Die klassische Methode mit der Pose: Sie zeigt jeden Biss sichtbar an und hält den Köder in der richtigen Tiefe — ideal für Einsteiger und universell einsetzbar.

Frühjahr–Herbst
Karpfen & Friedfisch Fortgeschritten

Method Feeder

KarpfenSchleieBrachse

Käfig mit Feeder-Mix direkt am Haken: Fisch frisst sich in die Futterwolke und wird selbst gehakt — moderne Friedfischmethode mit hoher Fangleistung.

Frühjahr–Herbst
Universal Fortgeschritten

Stippangeln

RotaugeRotfederGüster

Mit langer Teleskop- oder Steckrute direkt unter der Rutenspitze angeln — die präziseste Methode für enge Kanäle, Strömungsrinnen und überhängende Ufer.

Frühjahr–Herbst
Universal Einsteiger

Stippen mit der Kopfrute

RotaugeBrassenSchleie

Die ursprünglichste Friedfischmethode: eine Rute ohne Rolle, mit der der Köder federleicht und punktgenau auf kurze bis mittlere Distanz präsentiert wird.

Ganzjährig, ideal für Einsteiger im Sommer
Universal Einsteiger

Schwimmbrot-Angeln (Oberflächenangeln)

KarpfenDöbelRotauge

Spannendes Sichtangeln an der Oberfläche: ein Stück Brot treibt obenauf, der Biss ist live zu beobachten - simpel, aber hochfängig auf Karpfen und Döbel.

Warme Monate, vor allem Sommer
Universal Fortgeschritten

Bologneseangeln

RotaugeBrassenDöbel

Lange Teleskoprute mit Rolle, mit der eine treibende Pose kontrolliert über weite Strecken geführt wird — die Strömungsmethode für Flussfriedfisch.

Ganzjährig, besonders an strömenden Flüssen

Wo fängt man Rotauge (Plötze)?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Rotauge (Plötze) gezielt befischt wird.

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