Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Ukelei (auch Laube genannt) jagen in großen, lebhaften Schwärmen knapp unter der Oberfläche nach Plankton und Anflugnahrung — bei Sonne blitzen ihre silbernen Flanken weithin.
Sie sind im Nu mit feinster Stippe zu fangen und dienen vielen Raubfischanglern als bewährter Köderfisch.
Für gezieltes Stippen auf Ukelei reicht feinstes Equipment: 4 bis 6 m Stipprute, Monofilament 0,06 bis 0,10 mm, Haken Gr. 18 bis 22 und eine mini-kleine Pose. Anfüttern mit gequetschter Kleie oder feinem Brotbrösel-Groundbait zieht Schulen ins Stichloch. Der Biss kommt als kaum sichtbares Zucken der Pose — Reaktionszeit unter einer Sekunde.
Als Lebendköder für Hecht, Barsch und Zander gehört der Ukelei zur ersten Wahl: Er ist robust, bleibt im Setzkescher stundenlang vital und schwimmt natürlich an der Oberfläche. Historisch gewann man aus seinen stark silbrig glänzenden Schuppen eine Perlessenz zur Beschichtung von Glas- und Kunstperlen.
Häufige Fragen zu Ukelei (Laube)
Ist die Ukelei (Laube) gefährlich oder giftig?
Nein. Die Ukelei (auch Laube genannt) ist ein winziger, völlig harmloser Schwarmfisch ohne Giftstoffe, Stacheln oder gefährliche Zähne. Sie wird nur etwa 10–15 cm groß und steht meist dicht unter der Wasseroberfläche.
Kann man die Ukelei essen?
Grundsätzlich ja, sie ist aber sehr klein und grätenreich und spielt als Speisefisch kaum eine Rolle. In der Praxis ist sie vor allem ein wichtiger Beute- und Köderfisch für Raubfische wie Barsch, Zander und Hecht.
Was ist das Besondere an der Ukelei?
Aus ihren stark silbrig glänzenden Schuppen wurde früher die „Perlessenz“ (Essence d’Orient) zur Herstellung künstlicher Perlen gewonnen. Als oberflächennaher Schwarmfisch ist die Ukelei zudem eine zentrale Nahrungsgrundlage für Raubfische und Wasservögel.
So fängst du Ukelei (Laube)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Stippangeln
Mit langer Teleskop- oder Steckrute direkt unter der Rutenspitze angeln — die präziseste Methode für enge Kanäle, Strömungsrinnen und überhängende Ufer.
Stippen mit der Kopfrute
Die ursprünglichste Friedfischmethode: eine Rute ohne Rolle, mit der der Köder federleicht und punktgenau auf kurze bis mittlere Distanz präsentiert wird.