Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Köhler jagen in großen Schwärmen im Freiwasser über Riffen, Wracks und Kanten und attackieren Pilker und große Gummifische aggressiv im zügigen Einholen.
Besonders an der norwegischen Küste sorgen sie für rasante Drills — gehakt rauben sie kraftvoll in die Tiefe. Ihr Fleisch kommt als „Seelachs" in den Handel.
Häufige Fragen zu Köhler (Seelachs)
Ist der Köhler gefährlich oder giftig?
Nein, der Köhler (Seelachs) ist weder giftig noch für Menschen gefährlich. Beim Abhaken sollte man dennoch vorsichtig sein, da die Kiemendeckel kleine Schnittverletzungen verursachen können. Im Drill ist er vor allem für seine Kraft bekannt, nicht für eine Bedrohung.
Kann man Köhler essen und wie schmeckt er?
Ja, der Köhler ist ein beliebter Speisefisch und kommt im Handel als „Seelachs" in den Verkauf. Das rohe Fleisch ist etwas dunkler und gräulicher als das des Dorschs, wird beim Garen aber heller. Es eignet sich gut zum Braten, Räuchern oder für Filetgerichte.
Wie groß wird der Köhler und was ist das Besondere an ihm?
Der Köhler wird meist 40–100 cm lang und kann etwa 15 kg schwer werden. Als kampfstarker Schwarmräuber jagt er im Freiwasser über Riffen, Wracks und Kanten und gilt besonders beim Norwegen-Angeln als rasanter, kraftvoller Gegner. Er attackiert Pilker und große Gummifische aggressiv im zügigen Einholen.
So fängst du Köhler (Seelachs)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Pilken (Meeresangeln vom Boot)
Mit schwerem Metalljig vertikal über Riffen und Wracks jiggen — die effektivste Methode für Dorsch und Köhler in der Ost- und Nordsee.
Spinnfischen
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.