Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Die Bachschmerle lebt versteckt am steinigen Grund klarer, sauerstoffreicher Bäche und wird erst in der Dämmerung aktiv. Mit ihren sechs Barteln tastet sie den Boden nach Kleintieren ab; sie gilt als Indikator für saubere Fließgewässer.
Als Kleinfisch ist sie kein Angelziel und in mehreren Regionen geschützt. Versehentliche Fänge sind schonend zurückzusetzen; der Schutzstatus ist regional zu prüfen.
Häufige Fragen zu Schmerle
Ist die Schmerle giftig oder gefährlich?
Nein, die Bachschmerle (Barbatula barbatula) ist völlig harmlos und weder giftig noch gefährlich. Sie hat keine Stacheln oder Giftdrüsen, sondern lediglich sechs weiche Barteln rund ums unterständige Maul, mit denen sie den Gewässergrund nach Nahrung abtastet. Bei versehentlichem Fang kann man sie bedenkenlos anfassen und sollte sie schonend zurücksetzen.
Kann man die Schmerle essen?
Theoretisch ist das Fleisch der Schmerle essbar, in der Praxis spielt sie als Speisefisch jedoch keine Rolle. Mit meist nur 8 bis 12 cm Länge und unter 20 Gramm Gewicht ist sie viel zu klein, um lohnend verwertet zu werden, und gilt nicht als Angelziel. Zudem ist sie in mehreren Regionen geschützt, weshalb der Schutzstatus regional zu prüfen und versehentliche Fänge schonend zurückzusetzen sind.
Was ist das Besondere an der Schmerle?
Die Bachschmerle ist ein nachtaktiver Grundfisch, der versteckt am steinigen Grund klarer, sauerstoffreicher Bäche lebt und erst in der Dämmerung aktiv wird. Charakteristisch sind ihre sechs Barteln am unterständigen Maul, mit denen sie nach Kleintieren tastet. Sie gilt als guter Zeiger (Indikator) für saubere, intakte Fließgewässer; ihr Schutzstatus ist regional zu prüfen.
Wo fängt man Schmerle?
Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Schmerle gezielt befischt wird.