Friedfisch

Barbe

Barbus barbus

Die stromlinienförmige Barbe ist die kraftvolle Kämpferin der Kiesstrecken — ein Drill der Sonderklasse.

Barbe

Steckbrief

Schonzeit
regional (Frühjahr); teils streng geschützt
Mindestmaß
regional 30–40 cm
Größe
40–80 cm
Gewicht
bis ca. 8 kg
Laichzeit
Mai – Juni
Beste Saison
Juni – Oktober
Lebensraum
Schnell fließende, kiesige Flussabschnitte (Barbenregion)
Verbreitung
Mittel- & Westeuropa
Verwechslungsgefahr
Unverwechselbar — langer Rüssel mit vier Barteln, unterständiges Maul und kräftige, stromlinienförmige Gestalt.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

TauwurmKäseteigBoilieMaisMaden-Bündel

Über den Fisch

Barben stehen dicht am kiesigen Grund kräftiger Strömung und durchwühlen ihn mit den Barteln nach Nahrung. Sie lieben sauerstoffreiches, fließendes Wasser.

Auf Grund angebotene Köder mit genug Blei, um in der Strömung zu halten, sind erste Wahl. Gehakt zieht die Barbe mit enormer Kraft ins Stromzentrum — ein unvergesslicher Drill.

Häufige Fragen zu Barbe

Ist die Barbe giftig oder gefährlich?

Die Barbe selbst ist nicht gefährlich und besitzt keine Giftstacheln. Allerdings ist ihr Rogen (die Eier/der Laich) – besonders zur Laichzeit – für den Menschen unbekömmlich und kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen (umgangssprachlich „Barbencholera“). Der Rogen sollte daher nicht verzehrt werden. Das Fischfleisch selbst ist ungiftig.

Kann man Barbe essen und hat sie viele Gräten?

Das Fleisch der Barbe ist essbar, gilt aber als eher grätenreich und wird daher seltener verzehrt. Wichtig: Der Rogen ist unbekömmlich und muss entfernt werden, das Fleisch sollte gut durchgegart werden. Wegen der vielen Gräten und des kräftigen Drills ist die Barbe vor allem bei Anglern als sportlicher Fang beliebt.

Wie groß wird die Barbe und was ist das Besondere an ihr?

Die Barbe (Barbus barbus) erreicht meist 40 bis 80 cm und kann ein Gewicht von rund 8 kg erreichen. Sie ist gut erkennbar an ihrem langen Rüssel mit vier Barteln und dem unterständigen Maul, mit dem sie den kiesigen Grund nach Nahrung durchwühlt. Als typischer Fisch der sauerstoffreichen, schnell fließenden Barbenregion gilt sie wegen ihres kraftvollen Drills als anspruchsvoller Sportfisch.

So fängst du Barbe

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Barbe?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Barbe gezielt befischt wird.

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