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Segelfisch (Sailfish)

Istiophorus platypterus

Spektakulärer Schwertträger mit segelartiger Rückenflosse – einer der schnellsten Fische der Meere.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
Meist etwa 2,4–3,4 m inklusive Schwert
Gewicht
Meist 25–45 kg; Maximalgewichte über 55 kg
Laichzeit
Beste Saison
Stark vom Zielgebiet abhängig (z. B. Pazifik Mittelamerika oft Dezember bis April); im Zielland erfragen
Lebensraum
Pelagisch und oberflächennah, meist oberhalb der Sprungschicht, von der Oberfläche bis etwa 200 m Tiefe
Verbreitung
Tropische und subtropische Bereiche von Atlantik, Pazifik und Indischem Ozean; wandernde Art
Verwechslungsgefahr
Marline und Speerfische (andere Fächerfisch-Verwandte)

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Schleppangeln (Trolling)NaturköderangelnFliegenfischen

Top-Köder:

Köderfische (z. B. Ballyhoo)TeaserSchleppköder

Über den Fisch

Der Segelfisch gehört zu den Fächerfischen (Billfish) und ist an seiner langen, segelartig aufstellbaren Rückenflosse und dem speerförmigen Oberkiefer leicht zu erkennen. Er lebt als wandernder Hochsee-Räuber nahe der Oberfläche und jagt oft im Verbund Schwarmfische, die er mit seinem Schwert betäubt.

Der Segelfisch gilt als spektakulärer Drillpartner, der bei der Flucht weite, kraftvolle Sprünge zeigt. Begehrte Ziele sind die Pazifikküste Mittelamerikas, Florida und Ostafrika. Wegen seines Status als Sportfisch wird er überwiegend schonend zurückgesetzt.

Häufige Fragen zu Segelfisch (Sailfish)

Ist der Segelfisch für Angler gefährlich?

Er ist nicht giftig, doch sein langer, spitzer Oberkiefer („Schwert“) erfordert beim Landen und Hantieren große Vorsicht. Drill und Handling sollten erfahrenen Anglern bzw. Guides überlassen werden.

Kann man Segelfisch essen?

Das Fleisch ist grundsätzlich essbar, gilt aber als eher mäßig. Fächerfische werden weltweit überwiegend als Sportfische gefangen und wieder freigelassen.

Ist der Segelfisch wirklich so schnell?

Er gilt als einer der schnellsten Meeresfische; ältere Schätzungen nannten Spitzen über 100 km/h, neuere Studien gehen jedoch von deutlich geringeren Geschwindigkeiten aus. Unbestritten sind seine extrem schnellen Antritte beim Jagen.

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