Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Segelfisch ist für seine atemberaubende Rückenflosse bekannt — eine mächtige, blau-gepunktete Membran, die fast so hoch ist wie der Körper selbst und beim Angriff ausgefächert wird. Mit gemessenen Geschwindigkeiten bis 110 km/h ist er der schnellste aller Fische. Seine langen, spitzen Oberkieferextension (Schnabel) dient zum Betäuben und Aufspießen von Ködern.
Das Segelfisch-Angeln vom Hochseeboot ist ein weltweiter Sport. Guatemala (Puerto Quetzal) gilt als die Welthauptstadt, wo an guten Tagen bis zu 40 Bisse möglich sind. Die übliche Methode ist das Trolling mit künstlichen Ködern (Teasers) und toten Ballyhoo, aber Catch & Release ist Standard. Über der Wasseroberfläche springend und den Körper schüttelnd, ist er im Drill einer der spektakulärsten Fische überhaupt.
Häufige Fragen zu Segelfisch (Sailfish)
Wie schnell ist der Segelfisch wirklich?
Die am häufigsten zitierte Zahl ist 110 km/h, aber methodisch belegt sind eher 40–50 km/h in Dauergeschwindigkeit. Kurze Sprints über 100 km/h wurden in kontrollierten Versuchen gemessen. Er gilt allgemein als schnellster Fisch.
Was ist Kite-Fishing?
Eine Methode, bei der ein Drachen (Kite) einen lebenden Köderfisch an der Wasseroberfläche hält. Der Segelfisch sieht einen lebenden Fisch zappeln und beißt an. Diese Methode ist sehr effektiv, da der Köder genau an der Oberfläche präsentiert wird.
Warum nur Catch & Release beim Segelfisch?
Das Fleisch ist zäh und von minderem Wert. Bestände wurden durch Hochseefischerei dezimiert. Guatemala, Mexiko und Florida haben den Segelfisch auf "game fish only"-Status gesetzt — es ist illegal, ihn zu verkaufen.
So fängst du Segelfisch (Sailfish)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.