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Kleinfisch

Blaubandbärbling (Topmouth Gudgeon)

Pseudorasbora parva

Winziger Invasiv-Bärbling mit charakteristischem dunklen Längsband — überlebt in Gewässern, wo andere sterben, und schadet heimischen Fischarten.

Steckbrief

Schonzeit
Keine — invasive Art, Entnahme erwünscht
Mindestmaß
Größe
7–11 cm
Gewicht
3–15 g
Laichzeit
April–Juli
Beste Saison
Ganzjährig; beste Aktivität April–Oktober
Lebensraum
Stehende und langsame Gewässer; Teiche, Kanäle, Altarme; toleriert Sauerstoffmangel
Verbreitung
Invasiv in ganz Mittel- und Westeuropa; ursprünglich Ostasien (China, Japan, Korea)
Verwechslungsgefahr
Moderlieschen (Leucaspius delineatus) — kürzer, runder, ohne superiores Maul; Ukelei (Alburnus alburnus) — größer, kein dunkler Längsstreifen mit dunklen Schuppenrändern; Schneider (Alburnoides bipunctatus) — 2 dunkle Punkte pro Schuppe.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

MikrospinnangelnNymphen-FliegenfischenStippen mit Kleinstmontage

Top-Köder:

Mikrojig 0,5–2gKleine NympheMadenköderPinwurm

Über den Fisch

Der Blaubandbärbling wurde in den 1960er–70er Jahren mit Karpfenbrut aus Asien nach Europa eingeschleppt und hat sich explosionsartig verbreitet. Er überlebt in extrem sauerstoffarmen, warmen und verschmutzten Gewässern, die für heimische Arten tödlich sind. Das charakteristische Erkennungsmerkmal ist der deutliche schwarze Längsstreifen von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzwurzel mit dunkelrandigen Schuppen — und das superiore (nach oben gerichtete) Maul.

Er überträgt Rosette-Krankheit (Sphaerothecum destruens), einen Pilzparasiten, der besonders Forellen und Äschen befällt. Deshalb wird er für Rückgänge in Salmonidenbeständen mitverantwortlich gemacht. Das Angeln ist legal, die Entnahme ausdrücklich erwünscht. Beim Ultraleicht-Angeln auf Kleinstjigs macht er viel Spaß.

So fängst du Blaubandbärbling (Topmouth Gudgeon)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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