Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Die Sprotte ist enger mit dem Hering verwandt als es der Name vermuten lässt. Sie lebt in enormen Schwärmen und ist in Nord- und Ostsee eine der häufigsten Fischarten überhaupt. Für Raubfische wie Dorsch, Kabeljau und Meerforelle ist sie ein zentraler Futterlieferant.
Geräucherte Sprottenschwärme kennt man aus dem Ostseeraum als "Kieler Sprotten" — ein kulinarisches Traditionsgericht. Der Fang mit der Hegene von Seebrücken und Stegen ist einfach und erfolgreich.
Als Sportangelfisch ist die Sprotte eher Beiwerk, als Indikator für aktive Raubfischzüge aber bedeutsam: Wo Sprotten an der Oberfläche treiben, sind Räuber nicht weit.
Häufige Fragen zu Sprotte
Was ist der Unterschied zwischen Sprotte und Hering?
Beide sind Schwarmfische derselben Familie (Clupeidae), aber die Sprotte ist kleiner (10–16 cm vs. bis 40 cm beim Hering) und hat eine schärfere, gekielte Bauchkante. Außerdem ist die Rückenflosse der Sprotte weiter hinten positioniert als beim Hering.
Woher kommen "Kieler Sprotten"?
Kieler Sprotten sind heiß geräucherte Sprotten, die ursprünglich in der Förde um Kiel gefangen und verarbeitet wurden. Der Name ist heute eine geschützte geografische Angabe (ggA) — alle echten Kieler Sprotten müssen in Kiel oder Umgebung geräuchert werden.
Kann man Sprotten selbst fangen?
Ja, von Seebrücken, Molen und Stegen in der Ostsee lassen sich Sprotten mit Kleinsthegenen und Fischsäbeln fangen. Herbst und Winter gelten als beste Zeit, wenn die Schwärme die Küste aufsuchen.
So fängst du Sprotte
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.