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Raubfisch

Quappe (Rutte)

Lota lota

Die Quappe (Rutte) ist unser einziger Süßwasser-Dorsch — ein nachtaktiver Winterräuber, der beißt, wenn alle anderen pausieren.

Quappe (Rutte)

Steckbrief

Schonzeit
meist keine (regional)
Mindestmaß
regional 30–40 cm
Größe
30–70 cm
Gewicht
bis ca. 4 kg
Laichzeit
Dezember – Februar (Winterlaicher)
Beste Saison
November – Februar (kalte Jahreszeit)
Lebensraum
Kühle, sauerstoffreiche Seen & Flüsse; nachtaktiv am Grund
Verbreitung
Nördliches Mittel- & Nordeuropa, Norddeutschland
Verwechslungsgefahr
Unverwechselbar — einziger heimischer Süßwasser-Dorsch: langer Körper, marmoriert, mit einem einzelnen Bartfaden am Kinn und langen Flossensäumen.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

Köderfisch-FetzenTauwurmbündelFischfetzen

Über den Fisch

Die Quappe ist eine kälteliebende Rarität: Sie laicht mitten im Winter und ist gerade in der kalten Jahreszeit nachts am aktivsten — wenn die meisten anderen Fische träge sind.

Beangelt wird sie mit Grundmontage und Köderfisch an steinigem Grund in kalten Winternächten. Ihr marmorierter, aalartig langer Körper mit dem einzelnen Kinnbartel macht sie unverwechselbar.

Häufige Fragen zu Quappe (Rutte)

Was ist an der Quappe besonders?

Die Quappe (auch Rutte oder Trüsche) ist der einzige heimische Süßwasserfisch aus der Verwandtschaft der Dorsche. Ungewöhnlich: Sie laicht mitten im Winter, oft unter Eis, und ist genau dann am besten zu fangen. Typisch ist die einzelne Bartel am Kinn.

Kann man Quappe essen?

Ja. Das Fleisch ist weiß, fest und grätenarm; die große, fettreiche Leber gilt als Delikatesse („Trüschenleber“).

Ist die Quappe giftig oder gefährlich?

Nein, die Quappe ist weder giftig noch für Menschen gefährlich — ein harmloser, nachtaktiver Grundfisch.

So fängst du Quappe (Rutte)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Quappe (Rutte)?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Quappe (Rutte) gezielt befischt wird.

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