Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Die Quappe ist eine kälteliebende Rarität: Sie laicht mitten im Winter und ist gerade in der kalten Jahreszeit nachts am aktivsten — wenn die meisten anderen Fische träge sind.
Beangelt wird sie mit Grundmontage und Köderfisch an steinigem Grund in kalten Winternächten. Ihr marmorierter, aalartig langer Körper mit dem einzelnen Kinnbartel macht sie unverwechselbar.
Häufige Fragen zu Quappe (Rutte)
Was ist an der Quappe besonders?
Die Quappe (auch Rutte oder Trüsche) ist der einzige heimische Süßwasserfisch aus der Verwandtschaft der Dorsche. Ungewöhnlich: Sie laicht mitten im Winter, oft unter Eis, und ist genau dann am besten zu fangen. Typisch ist die einzelne Bartel am Kinn.
Kann man Quappe essen?
Ja. Das Fleisch ist weiß, fest und grätenarm; die große, fettreiche Leber gilt als Delikatesse („Trüschenleber“).
Ist die Quappe giftig oder gefährlich?
Nein, die Quappe ist weder giftig noch für Menschen gefährlich — ein harmloser, nachtaktiver Grundfisch.
So fängst du Quappe (Rutte)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Meeresgrundangeln (vom Boot)
Grundangeln vom Boot auf dem Meeresgrund: einfache Technik, breites Artenspektrum und ideal für Anfänger auf geführten Kutterfahrten.
Wo fängt man Quappe (Rutte)?
Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Quappe (Rutte) gezielt befischt wird.