Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Tigerfisch ist für sein furchteinflößendes Gebiss aus großen, dolchartigen Zähnen und seine extreme Geschwindigkeit bekannt. Er jagt in Schwärmen in den großen Flüssen und Seen des südlichen Afrika und attackiert Köder mit einer Wucht, die viele Anhiebe ins Leere laufen lässt.
Beangelt wird er beim Schleppen und Spinnfischen, zunehmend auch mit der Fliege. Ein kräftiges Stahlvorfach ist wegen der rasiermesserscharfen Zähne zwingend. Catch & Release ist verbreitet.
Häufige Fragen zu Tigerfisch
Ist der Tigerfisch gefährlich für Menschen?
Der gewöhnliche Tigerfisch (Hydrocynus vittatus) ist keine Gefahr für Badende, kann aber beim Abhaken mit seinen rasiermesserscharfen Dolchzähnen tiefe Schnitte verursachen — äußerste Vorsicht und Lösezange sind Pflicht. Der wesentlich größere Goliath-Tigerfisch des Kongo gilt als einer der wenigen Süßwasserfische, denen vereinzelte Bisse gegenüber Menschen nachgesagt werden.
Warum braucht man beim Tigerfisch ein Stahlvorfach?
Sein Maul ist mit großen, ineinandergreifenden Zähnen besetzt, die normales Monofil oder Geflecht mühelos durchtrennen. Ohne robustes Stahl- oder Hardmono-Vorfach geht fast jeder Biss mit dem Köder verloren.
Was macht den Tigerfisch als Sportfisch besonders?
Seine Mischung aus Tempo, Kraft und hartem Maul: Tigerfische attackiert blitzschnell und sind notorisch schwer zu haken. Das macht sie zum begehrtesten Sportfisch Afrikas.