Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Sterlet ist der kleinste der heimischen Störe und ein nicht-räuberischer Grundfisch: Mit seinen Barteln tastet er den Boden nach Insektenlarven, Würmern und Krebstieren ab — angeltechnisch zählt er damit zu den Friedfischen. Sein schuppenloser Körper mit den fünf Reihen knöcherner Schilde ist unverwechselbar.
In den freien Flüssen (v. a. der Donau) ist die Wildform stark bedroht und ganzjährig geschützt. Beangelt wird der Sterlet praktisch nur in besetzten Vereins- und Angelteichen, wo er am Grund mit Wurm oder Sinkpellets überlistet wird. Schonzeiten und Schutzstatus sind regional zwingend zu beachten.
Häufige Fragen zu Sterlet
Ist der Sterlet gefährlich oder giftig?
Nein, der Sterlet ist nicht giftig und für Menschen ungefährlich. Sein Körper trägt fünf Reihen knöcherner Schilde (Scuten), die fest, aber harmlos sind — beim Handling fasst man ihn am besten vorsichtig an.
Kann man Sterlet essen und liefert er Kaviar?
Ja. Der Sterlet ist ein Stör mit hochwertigem, festem Fleisch, und sein Rogen ergibt (Sterlet-)Kaviar. In der Praxis stammt der beangelte oder verzehrte Sterlet fast immer aus Besatz- oder Zuchtbeständen, da die Wildform streng geschützt ist.
Was ist das Besondere am Sterlet?
Der Sterlet ist der kleinste heimische Stör und ein urtümlicher Fisch mit schuppenlosem Körper, fünf Reihen Knochenschilden, Barteln am unterständigen Maul und einem hai-artigen, ungleich gelappten Schwanz. Die Wildform (v. a. in der Donau) ist stark bedroht und ganzjährig geschützt.
So fängst du Sterlet
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Meeresgrundangeln (vom Boot)
Grundangeln vom Boot auf dem Meeresgrund: einfache Technik, breites Artenspektrum und ideal für Anfänger auf geführten Kutterfahrten.