Start/Wissen/Roosterfish
Exot

Roosterfish

Nematistius pectoralis

Kraftvoller Brandungs-Sportfisch des Ostpazifiks, berühmt für seine namensgebende Hahnenkamm-Rückenflosse.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
Meist 60–80 cm, kapitale Exemplare über 1,5 m
Gewicht
Üblich um 9 kg, Trophäen ab ca. 25 kg; Maximalgewichte über 50 kg
Laichzeit
Beste Saison
Hauptsaison meist Mai bis November; regional unterschiedlich, im Zielland erfragen
Lebensraum
Flache, küstennahe Sandstrände und Brandungszonen
Verbreitung
Ostpazifik von Südkalifornien bis Peru, einschließlich der Galapagos-Inseln; nördlich von Baja California selten
Verwechslungsgefahr
Durch die markante, kammartig verlängerte erste Rückenflosse kaum zu verwechseln; entfernt erinnert er an Stachelmakrelen (Jacks)

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Spinnfischen vom StrandSchleppen mit lebendem KöderfischFliegenfischenBrandungsangeln

Top-Köder:

Popper und Stickbaitslebende Köderfischegroße Streamer-Fliegen

Über den Fisch

Der Roosterfish ist einer der begehrtesten Sportfische des Ostpazifiks und unverkennbar an seiner langen, in mehrere Fäden aufgefächerten ersten Rückenflosse, die bei Erregung wie ein Hahnenkamm aufgestellt wird. Er jagt bevorzugt in der Brandung und im flachen, küstennahen Sandwasser, wo er kleinen Schwarmfischen nachstellt und für spektakuläre, schnelle Fluchten sorgt.

Anglerisch gilt der Roosterfish als zäher Kämpfer, der vor allem an der Pazifikküste Mexikos, Costa Ricas und Panamas gezielt befischt wird. Die meisten gefangenen Fische sind mittelgroß, doch Exemplare jenseits der 25-kg-Marke gelten als echte Trophäen. Da das Fleisch als wenig schmackhaft gilt, wird er überwiegend schonend zurückgesetzt (Catch & Release).

Häufige Fragen zu Roosterfish

Ist der Roosterfish für Menschen gefährlich?

Nein. Der Roosterfish ist weder giftig noch aggressiv gegenüber Menschen; beim Hantieren ist lediglich auf die kräftigen Kiemendeckel und Flossenstrahlen zu achten.

Kann man Roosterfish essen?

Essbar ist er, gilt aber als wenig schmackhaft mit eher trockenem, dunklem Fleisch. Deshalb wird er von Anglern fast immer als reiner Sportfisch zurückgesetzt.

Was macht den Roosterfish so besonders?

Sein Markenzeichen ist die in mehrere lange Strahlen aufgefächerte erste Rückenflosse, die beim Jagen oder im Drill wie ein Hahnenkamm aufgerichtet wird – ein einzigartiges Merkmal unter den Sportfischen.

Weiter geht's