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Salmoniden

Renke (Felchen)

Coregonus lavaretus

Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.

Renke (Felchen)

Steckbrief

Schonzeit
regional (Herbst–Winter)
Mindestmaß
25–35 cm (regional)
Größe
25–50 cm
Gewicht
bis ca. 2 kg
Laichzeit
November – Januar
Beste Saison
ganzjährig vom Boot, besonders Herbst
Lebensraum
Freiwasser tiefer, klarer Seen (Voralpenseen)
Verbreitung
Alpenraum, Voralpen- & nordische Seen
Verwechslungsgefahr
Renke, Felchen, Maräne & Coregonen sind mehrere eng verwandte, schwer trennbare Formen — silbern, schlank, mit kleinem unterständigem Maul und Fettflosse.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Hegene (Renkenangeln)Schleppfischen

Top-Köder:

Hegene mit Nymphen-Imitatenkleine Kunstköder

Über den Fisch

Renken (je nach Region Felchen, Maräne oder Coregonen genannt) ziehen in Schwärmen durch das Freiwasser tiefer Seen und ernähren sich von Plankton und Kleintieren.

Beangelt werden sie mit der Hegene — einem Vorfach mit mehreren kleinen Nymphen-Imitaten — die in der gefundenen Fangtiefe gezupft wird. Ein feines Gespür für den zarten Biss ist entscheidend.

Häufige Fragen zu Renke (Felchen)

Kann man Renke (Felchen) essen und wie schmeckt sie?

Ja, die Renke ist ein hochgeschaetzter Speisefisch und gilt als einer der edelsten Fische der Alpenseen. Ihr Fleisch ist weiss, zart und mild-aromatisch mit relativ wenig Graeten. Sie eignet sich besonders zum Braten, Raeuchern oder Garen und wird vielerorts als regionale Delikatesse angeboten.

Ist die Renke gefaehrlich oder giftig?

Nein, die Renke ist weder giftig noch gefaehrlich. Sie ist ein friedlicher, planktonfressender Freiwasserfisch mit einem kleinen, unterstaendigen Maul und stellt fuer den Menschen keinerlei Bedrohung dar. Beim Abhaken ist lediglich normale Vorsicht angebracht, da sie wie alle Fische scharfkantige Kiemendeckel hat.

Was ist das Besondere an der Renke?

Die Renke (regional auch Felchen, Maraene oder Coregone genannt) ist der klassische Freiwasser-Salmonide tiefer, klarer Voralpenseen und zieht in Schwaermen durch das offene Wasser. Sie ernaehrt sich von Plankton und Kleintieren und wird typischerweise mit der Hegene befischt, einem Vorfach mit mehreren kleinen Nymphen-Imitaten, das in der gefundenen Fangtiefe gezupft wird. Renke, Felchen und Maraene sind dabei mehrere eng verwandte, aeusserlich kaum unterscheidbare Formen mit Fettflosse.

So fängst du Renke (Felchen)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Renke (Felchen)?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Renke (Felchen) gezielt befischt wird.

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