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Raubfisch

Zander

Sander lucioperca

Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.

Zander

Steckbrief

Schonzeit
1. Apr. – 31. Mai (regional)
Mindestmaß
45–50 cm
Größe
40–90 cm
Gewicht
bis ca. 12 kg
Laichzeit
April – Juni
Beste Saison
September – Dezember
Lebensraum
Trübe, tiefe Flüsse, Talsperren & Baggerseen
Verbreitung
Mittel- & Osteuropa, große Flüsse wie Rhein, Elbe, IJsselmeer
Verwechslungsgefahr
Vom Flussbarsch durch Eckzähne & schlanken Körper zu unterscheiden.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

GummifischKöderfischWobbler

Über den Fisch

Der Zander liebt trübes Wasser und steht oft tief an Kanten, Buhnen und versunkenem Holz. Seine lichtempfindlichen Augen machen ihn zum Dämmerungs- und Nachtjäger.

Der Biss ist häufig kaum spürbar — ein „Tock" in der Absinkphase. Wer ihn fangen will, braucht Gespür und eine sensible, grundnahe Köderführung.

Häufige Fragen zu Zander

Ist der Zander gefährlich?

Für Menschen nein. Beim Abhaken ist aber Vorsicht geboten: Zander haben kräftige Fangzähne (Hundszähne) sowie spitze Stacheln in der ersten Rückenflosse und am Kiemendeckel. Stichverletzungen sind möglich — Fisch sicher greifen und Lösezange nutzen.

Kann man Zander essen?

Ja, Zander zählt zu den hochwertigsten heimischen Speisefischen: festes, weißes, nahezu grätenfreies Filet mit feinem, mildem Geschmack.

Was ist am Zander besonders?

Seine großen, lichtempfindlichen Augen mit reflektierender Schicht (Tapetum lucidum) machen ihn zum Dämmerungs- und Trübwasserjäger. Er bevorzugt strukturreiche, leicht trübe Gewässer und beißt oft in der Dämmerung.

So fängst du Zander

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Zander?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Zander gezielt befischt wird.

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