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Nilbarsch (Viktoriabarsch)

Lates niloticus

Riesiger afrikanischer Süßwasser-Raubfisch und einer der größten Barschartigen der Welt.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
Kann maximal etwa 2 m lang werden
Gewicht
Maximal bis rund 200 kg; kapitale Fische häufig im Bereich 50–100 kg
Laichzeit
Beste Saison
Ganzjährig befischbar; beste Zeiten regional unterschiedlich, im Zielland erfragen
Lebensraum
Große Flüsse und Seen; ausgewachsene Fische in Tiefen von 10–60 m, Jungfische in flachen Uferzonen
Verbreitung
Tropisches und subtropisches Afrika in allen großen Flusssystemen sowie u. a. Albertsee, Turkanasee und Tanasee; im Viktoriasee Anfang der 1960er-Jahre vom Menschen eingesetzt
Verwechslungsgefahr
Andere Lates-Arten; juvenile Tiere können mit anderen afrikanischen Barschen verwechselt werden

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

SchleppangelnSpinnfischenGrundangeln mit KöderfischFliegenfischen

Top-Köder:

große Wobbler und GummifischeKöderfische (natürlich)große Streamer

Über den Fisch

Der Nilbarsch ist ein massiger Süßwasser-Raubfisch und kann ausgewachsen zu den größten Barschartigen der Welt zählen. Er bewohnt große Flüsse und Seen des tropischen Afrikas, wo ausgewachsene Tiere tiefere Wasserzonen bevorzugen, während Jungfische sich in flacheren Uferbereichen aufhalten.

Für Angelreisende sind vor allem der Nassersee in Ägypten und Gewässer Ostafrikas attraktive Ziele. Der Nilbarsch ist ein begehrter Speisefisch mit hellem Fleisch und wird kommerziell stark genutzt. Seine Einbürgerung im Viktoriasee gilt zugleich als eines der bekanntesten Beispiele für die ökologischen Folgen eingeführter Arten, da er dort zahlreiche heimische Buntbarsche verdrängt hat.

Häufige Fragen zu Nilbarsch (Viktoriabarsch)

Ist der Nilbarsch giftig oder gefährlich?

Nein. Der Nilbarsch ist nicht giftig und stellt für Menschen keine Gefahr dar; bei seiner Größe ist beim Landen allerdings Vorsicht und kräftiges Gerät nötig.

Kann man Nilbarsch essen?

Ja. Der Nilbarsch ist ein geschätzter Speisefisch mit festem, grätenarmem Filet und wird in Afrika kommerziell befischt und exportiert.

Warum ist der Nilbarsch ökologisch umstritten?

Nach seiner Einbürgerung im Viktoriasee hat er als großer Raubfisch viele endemische Buntbarsch-Arten stark zurückgedrängt – ein bekanntes Beispiel für die Folgen invasiver Arten.

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