Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Dreistachlige Stichling ist außerordentlich anpassungsfähig und besiedelt vom Graben bis zum Brackwasser fast jeden Lebensraum. Berühmt ist sein Brutverhalten: Das Männchen baut ein Nest aus Pflanzenteilen, lockt Weibchen an und bewacht die Brut.
Wegen seiner Stacheln und Winzigkeit ist er kein Angelfisch, spielt aber als Nahrung für Raubfische und in der Verhaltensforschung eine große Rolle. Er steht stellvertretend für die kleine Begleitfauna unserer Gewässer.
Häufige Fragen zu Stichling
Ist der Stichling gefährlich oder giftig?
Nein, der Stichling ist nicht giftig und für Menschen ungefährlich. Er trägt zwar drei spitze Stacheln vor der Rückenflosse, mit denen er sich gegen Fressfeinde wehrt — diese können beim unbedachten Anfassen höchstens leicht pieksen.
Kann man Stichlinge essen?
Praktisch nein. Mit nur 5–8 cm ist der Dreistachlige Stichling viel zu klein als Speisefisch. Früher wurden große Mengen zu Fischmehl und Tran verarbeitet; heute hat er als Nahrung keine Bedeutung.
Was ist das Besondere am Stichling?
Berühmt ist sein Brutverhalten: Das Männchen baut aus Pflanzenteilen ein Nest, lockt Weibchen an und bewacht die Eier und Jungfische; zur Laichzeit färbt sich seine Kehle leuchtend rot. Statt Schuppen trägt der Stichling knöcherne Seitenplatten.