Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Lumb — im Englischen als Tusk oder Cusk bekannt — ist ein robuster Tiefseebewohner aus der Familie der Bartelfische (Lotidae) und besiedelt den felsigen Meeresboden des Nordatlantiks von der Nordsee bis nach Island und Grönland. Sein gedrungener, zylindrischer Körper ist gelbbraun bis olivbraun gefärbt; das auffälligste Merkmal ist die einzige, ununterbrochene lange Rückenflosse, die von hinter dem Kopf bis fast zur Schwanzflosse reicht — ebenso zieht sich eine lange Afterflosse entlang der Bauchseite. Ein einzelner Kinnbartel und helle, auffällige Flossensäume vervollständigen das Bild.
Im Gegensatz zum Leng ist der Lumb etwas kompakter und lebt in noch größeren Tiefen von typischerweise 150–500 m an Klippen, Steilhängen und strukturreichen Felsbödden. Ernährt sich von Fischen, Krebsen, Tintenfischen und Seeigeln. Das Angeln erfordert schwere Tiefpilker und robuste Bootsequipment; der Lumb beißt meist am Grund und kämpft mit charakteristischen kurzen, kräftigen Stößen.
Als Speisefisch ist er in Norwegen und auf den Faröer sehr beliebt: Das Fleisch ist weiß, fest und wohlschmeckend — es wird frisch, gesalzen oder als Stockfisch-Ersatz getrocknet verarbeitet. Auf Norwegen-Angeltouren wird er häufig zusammen mit Leng und Köhler als Beifang gefangen.
Häufige Fragen zu Lumb (Tusk/Cusk)
Wo kommt Lumb vor?
Felsiger Tiefwasserboden in 100–500 m Tiefe; an Riffen, Steilhängen und Wracks.
Womit fängt man Lumb?
Bewährte Methoden sind Tiefpilken, Naturköder am Grund, Bootsangeln in großer Tiefe. Als Köder funktionieren Pilker (schwer), Köderfisch (Makrele, Hering), Tintenfischköder, Muschelfleisch.
Wann ist die beste Zeit, um Lumb zu fangen?
Ganzjährig; Hauptsaison Norwegen Mai – August. Regionale Schonzeiten und Mindestmaße beachten.
So fängst du Lumb (Tusk/Cusk)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.