Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Pollack ist ein schlanker, kupferfarben schimmernder Meeresfisch aus der Familie der Dorschartigen, der sich vor allem an Felsküsten, Wracks und Riffen des Nordostatlantiks und der Nordsee aufhält. Sein auffälligstes Merkmal ist die stark nach hinten gebogene, dunkelbraune Seitenlinie — ein sicheres Unterscheidungsmerkmal gegenüber dem eng verwandten Köhler (Seelachs). Das deutlich vorstehende Unterkiefer weist ihn als aktiven Räuber aus; ein Kinnbartel wie beim Dorsch fehlt vollständig.
Pollack jagen bevorzugt an Strömungskanten, über Wracks und Riffen im Freiwasser, wobei sie nachts gelegentlich nahe der Oberfläche erscheinen. Sie fressen Sandaale, Sprotten und andere kleine Schwarmfische sowie Krebse. Beim Angeln reagieren sie gut auf Gummifische in natürlichen Farben, auf Pilker und auf Fischköder — besonders effektiv ist das Schleppfischen über Wrackstrukturen oder das langsame Einholen im freien Wasser.
Als Speisefisch ist der Pollack hochwertig: weißes, festes Fleisch, das sich gut filetieren lässt. An der britischen und irischen Atlantikküste zählt er zu den beliebtesten Sportfischzielen überhaupt. In der Nordsee ist er weniger häufig als der Köhler, aber an den richtigen Strukturen gezielt zu fischen.
So fängst du Pollack
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Pilken (Meeresangeln vom Boot)
Mit schwerem Metalljig vertikal über Riffen und Wracks jiggen — die effektivste Methode für Dorsch und Köhler in der Ost- und Nordsee.
Spinnfischen
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.