Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Stöcker, auch Bastardmakrele genannt, gehört nicht zur Familie der echten Makrelen, ähnelt diesen aber im Körperbau. Charakteristisch ist eine Reihe hartschuppiger, kahnförmiger Knochenschuppen (Scutes) entlang der hinteren Seitenlinie, die den Fisch anfassbar scharfkantig machen.
Er lebt in dichten Schwärmen und ist an der Nordseeküste ein häufiger Beifang, aber auch gezieltes Ziel für Angler mit der Hegene oder kleinen Spinnködern. Im Mittelmeer wird er systematisch mit Hegenenruten von Hafenmolen und Stegen geangelt.
Das Fleisch ist kräftiger und fetthaltiger als das der Makrele, was ihn zum idealen Räucherfisch macht.
Häufige Fragen zu Stöcker (Bastardmakrele)
Was ist der Unterschied zwischen Stöcker und Makrele?
Stöcker (Trachurus trachurus) und Atlantikmakrele (Scomber scombrus) sehen ähnlich aus, sind aber nicht verwandt. Der Stöcker hat knochige Schuppen (Scutes) entlang der Seitenlinie, die echte Makrele hat diese nicht. Das Fleisch des Stöckers ist etwas dunkler und kräftiger.
Kann man Stöcker essen?
Ja, Stöcker ist ein hervorragender Speisefisch. Er eignet sich besonders gut zum Räuchern, Braten und Grillen. Wegen des höheren Fettgehalts sollte er möglichst frisch zubereitet werden.
Wie fängt man Stöcker?
Am effektivsten mit der Hegene (Mehrhakenmontage mit kleinen Federn oder Jigs) oder kleinen Spinnködern. Stöcker jagen im Schwarm, weswegen bei einem Biss oft mehrere Fische gleichzeitig anbeißen.
So fängst du Stöcker (Bastardmakrele)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Spinnfischen
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.
Pilken (Meeresangeln vom Boot)
Mit schwerem Metalljig vertikal über Riffen und Wracks jiggen — die effektivste Methode für Dorsch und Köhler in der Ost- und Nordsee.
Hegenenfischen (Maränenangeln)
Mehrfach-Hakenmontage mit winzigen Federchen-Ködern: Maränen greifen nach dem aufsteigenden Ring von Ködern — die traditionelle Methode der bayerischen und alpenländischen Seen.