Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Meeraal ist der größte heimische Vertreter der Aalfamilie und kann über 2 m lang werden. Er besiedelt felsige Riffe, Steinmolen und Schiffswracks, wo er tagsüber in Spalten ruht und nachts auf Jagd geht.
An der deutschen Nordseeküste zählt er zu den aufregendsten Nachtangelzielen für Bootsfischer, die Wracks aufsuchen. Bei Wrackangeln auf Dorsch ist er häufiger Beifang — gezielt angeangelt werden vor allem vor Helgoland.
Der Biss ist explosiv, und der Drill erfordert kräftiges Gerät. Das Fleisch ist reich und fettig, kulinarisch geschätzt.
Häufige Fragen zu Meeraal (Conger)
Wo fängt man Meeraal in Deutschland?
Vor allem auf der Nordsee, an Wracks und Felsriffen. Besonders bekannt ist der Bereich um Helgoland. Bootscharter-Anbieter bieten Wrackangeln an, bei dem Meeraal eine wichtige Zielart ist.
Ist Meeraal und Conger dasselbe?
Ja. Conger (englisch) und Meeraal (deutsch) bezeichnen dieselbe Art, Conger conger. In der Anglersprache werden beide Begriffe verwendet.
Kann man Meeraal essen?
Ja, das Fleisch ist reich, ölig und wohlschmeckend — in der spanischen und portugiesischen Küche ist er seit Jahrhunderten ein Klassiker. Geräuchert oder gedünstet eignet er sich besonders.
So fängst du Meeraal (Conger)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Nachtangeln
Nach Einbruch der Dunkelheit werden Aal, Karpfen und Wels deutlich aktiver — Nachtangeln erschließt die produktivste Angelzeit für viele Friedfisch- und Raubfischarten.