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Friedfisch

Zährte (Rußnase)

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Die Zährte ist ein wandernder Grundfisch größerer Flüsse — erkennbar an der vorstehenden Schnauze über dem unterständigen Maul.

Zährte (Rußnase)

Steckbrief

Schonzeit
regional (Frühjahr)
Mindestmaß
regional
Größe
25–40 cm, selten 50 cm
Gewicht
bis ca. 1,5 kg
Laichzeit
Mai – Juni (Laichwanderung)
Beste Saison
April – Juni & Herbst
Lebensraum
Größere Flüsse & Brackwasser der Ostseezuflüsse, Mittel- & Unterlauf
Verbreitung
Mittel- & Osteuropa, Ostseeraum
Verwechslungsgefahr
An der vorstehenden, fleischigen „Rußnase" über dem unterständigen Maul erkennbar; schlanker und dunkler als der Brassen.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

TauwurmMadeMais

Über den Fisch

Die Zährte (auch Rußnase) lebt am Grund größerer Flüsse und Brackwasserzonen und wandert zum Laichen flussaufwärts — die Männchen tragen dann einen dunklen Laichausschlag.

Mit Grundmontage auf Tauwurm oder Made an Strömungskanten ist sie zu fangen; vielerorts sind die Bestände jedoch zurückgegangen.

Häufige Fragen zu Zährte (Rußnase)

Ist die Zährte gefährlich oder giftig?

Nein, die Zährte (auch Rußnase genannt) ist ein harmloser, friedlicher Karpfenfisch ohne Giftstacheln. Beim Abhaken ist wie bei allen Fischen nur etwas Vorsicht an den Kiemendeckeln angebracht.

Kann man die Zährte essen?

Ja, sie ist essbar, gilt aber wie die meisten Weißfische als grätenreich. In einigen Regionen wird sie traditionell geräuchert. Da viele Bestände zurückgegangen sind, steht sie mancherorts unter Schutz — regionale Bestimmungen prüfen.

Was ist das Besondere an der Zährte?

Auffällig ist ihre fleischige, abgerundete Schnauze, die das unterständige Maul deutlich überragt — damit gründelt sie nach Kleintieren am Grund. Die Zährte ist ein wanderfreudiger Schwarmfisch sauerstoffreicher Flüsse und zur Laichzeit an einer dunklen „Rußnase“ erkennbar.

So fängst du Zährte (Rußnase)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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