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Meeresfisch

Glattbutt (Brill)

Scophthalmus rhombus

Eleganter Plattfisch der Nordsee – feiner Speisefisch ohne Höcker, oft mit dem Steinbutt verwechselt.

Steckbrief

Schonzeit
Keine allgemeine Schonzeit
Mindestmaß
30 cm (regional verschieden)
Größe
30–60 cm
Gewicht
0,5–4 kg
Laichzeit
April bis August
Beste Saison
Frühjahr bis Herbst (Mai bis Oktober)
Lebensraum
Sandige und schlickige Meeresböden in Küstennähe, bevorzugt Tiefen von 10 bis 50 m, selten bis 300 m; Nordsee, westliche Ostsee
Verbreitung
Nordostatlantik, Nordsee, westliche Ostsee, Mittelmeer, Schwarzes Meer; häufiger in wärmeren Küstenregionen als der Steinbutt
Verwechslungsgefahr
Die häufigste Verwechslung besteht mit dem Steinbutt (Psetta maxima), der aber durch die charakteristischen knöchernen Höcker (Tuberkeln) auf der Augenseite eindeutig zu unterscheiden ist. Der Glattbutt hat glatte Schuppen und oft einen fransigen Rand entlang der Seitenlinienbögen. Beide Arten haben BEIDE Augen auf der LINKEN Körperseite (sinistral). Die Flunder (Platichthys flesus) hat beide Augen hingegen rechts (dextral) und zeigt raue Schuppen. Scharbe und Scholle sind ebenfalls rechtsseitig.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

GrundangelnSchleppleinenBootsangelnPilkangeln

Top-Köder:

SandaaleSprottenMakrelenstreifenTintenfischstreifenGummifische

Über den Fisch

Der Glattbutt ist ein ovaler Plattfisch und gehört wie der Steinbutt zur Familie der Bothidae, deren Mitglieder beide Augen auf der linken Körperseite tragen. Auf seiner Augenseite zeigt er eine sandbraun-grüliche Grundfärbung mit zahlreichen kleinen, unregelmäßigen hell- und dunkelbraunen Flecken, die hervorragend als Tarnmuster auf dem Meeresboden dienen. Die Unterscheidung vom eng verwandten Steinbutt gelingt zuverlässig über die Schuppenoberfläche: Der Glattbutt trägt ctenoide (raue) Schuppen, aber keine knöchernen Knochentuberkel, während der Steinbutt von knochigen Höckern besetzt ist. Charakteristisch ist zudem der fransig erscheinende Rand der Seitenlinienbögen.

Der Glattbutt ist ein aktiver Raubjäger, der sich überwiegend von anderen Fischen, Krebstieren und Tintenfischen ernährt. Er lauert flach gedrückt auf sandigem oder schlickigem Grund und schlägt blitzschnell zu. Er ist weniger häufig als Scholle oder Flunder, gilt aber als ausgezeichneter Speisefisch mit festem, weißem Fleisch von feinem Aroma, das dem Steinbutt kaum nachsteht.

Angler fangen den Glattbutt zumeist als Beifang beim Grundangeln auf Dorsch oder Scholle. Gezielte Ansätze mit Sandaalen oder kleinen Gummifischen knapp über dem Grund sind erfolgversprechend. Da der Glattbutt häufig dicht unter der Oberfläche aufsteigt, kann er auch beim Schleppen erbeutet werden.

So fängst du Glattbutt (Brill)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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