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Payara (Vampirfisch)

Hydrolycus scomberoides

Der Payara ist der „Vampirfisch“ des Amazonas — ein silberner Stromschnellen-Räuber mit zwei dolchartigen Fangzähnen von bis zu 15 cm.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
40–80 cm, große Arten über 1 m
Gewicht
bis über 15 kg (H. armatus)
Laichzeit
Regenzeit
Beste Saison
je nach Wasserstand
Lebensraum
Schnelle, sauerstoffreiche Stromschnellen und Flussrinnen
Verbreitung
Amazonas- & Orinoco-Becken (u. a. Venezuela, Brasilien, Kolumbien)
Verwechslungsgefahr
Silbriger, langgestreckter Salmler mit zwei gewaltigen, nach oben aus dem Unterkiefer ragenden Fangzähnen — daher der Name „Vampirfisch“.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

SpinnfischenJiggingSchleppfischen

Top-Köder:

KöderfischGummifischePilker/JigsWobbler

Über den Fisch

Der Payara verdankt seinen Beinamen den beiden riesigen Fangzähnen im Unterkiefer, die beim geschlossenen Maul in Aussparungen des Oberkiefers gleiten. Mit ihnen spießt er Beutefische auf. Er lebt in reißenden Stromschnellen und ist ein extrem kraftvoller, springfreudiger Kämpfer.

Beangelt wird er mit schwerem Spinngerät, Jigs und Köderfisch auf geführten Touren in Venezuela und Brasilien. Ein Stahlvorfach und vorsichtiges Handling wegen der Fangzähne sind Pflicht; meist gilt Catch & Release.

Häufige Fragen zu Payara (Vampirfisch)

Warum heißt der Payara „Vampirfisch“?

Wegen seiner zwei auffälligen Fangzähne, die aus dem Unterkiefer nach oben ragen und bei großen Arten (Hydrolycus armatus) bis zu 15 cm lang werden. Mit ihnen durchbohrt er seine Beute — die Zähne erinnern an Vampir-Eckzähne.

Ist der Payara für Menschen gefährlich?

Er greift keine Menschen an, aber seine Fangzähne sind extrem spitz und können beim Abhaken schwere Stichverletzungen verursachen. Handling nur mit Greifzange und großer Vorsicht.

Was macht den Payara als Sportfisch besonders?

Er beißt in reißenden Stromschnellen, kämpft brachial und springt. Zusammen mit dem furchterregenden Gebiss macht ihn das zu einem der spektakulärsten Exoten Südamerikas.

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