Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Payara verdankt seinen Beinamen den beiden riesigen Fangzähnen im Unterkiefer, die beim geschlossenen Maul in Aussparungen des Oberkiefers gleiten. Mit ihnen spießt er Beutefische auf. Er lebt in reißenden Stromschnellen und ist ein extrem kraftvoller, springfreudiger Kämpfer.
Beangelt wird er mit schwerem Spinngerät, Jigs und Köderfisch auf geführten Touren in Venezuela und Brasilien. Ein Stahlvorfach und vorsichtiges Handling wegen der Fangzähne sind Pflicht; meist gilt Catch & Release.
Häufige Fragen zu Payara (Vampirfisch)
Warum heißt der Payara „Vampirfisch“?
Wegen seiner zwei auffälligen Fangzähne, die aus dem Unterkiefer nach oben ragen und bei großen Arten (Hydrolycus armatus) bis zu 15 cm lang werden. Mit ihnen durchbohrt er seine Beute — die Zähne erinnern an Vampir-Eckzähne.
Ist der Payara für Menschen gefährlich?
Er greift keine Menschen an, aber seine Fangzähne sind extrem spitz und können beim Abhaken schwere Stichverletzungen verursachen. Handling nur mit Greifzange und großer Vorsicht.
Was macht den Payara als Sportfisch besonders?
Er beißt in reißenden Stromschnellen, kämpft brachial und springt. Zusammen mit dem furchterregenden Gebiss macht ihn das zu einem der spektakulärsten Exoten Südamerikas.