Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Seeteufel gehört zu den sonderbarsten Erscheinungen unter den Meeresfischen: Ein breiter, flacher Körper, ein überdimensionaler Kopf, ein riesiges Maul mit spitzen Zähnen und ein "Angel" — ein verlängerter Rückenflossenstrahl mit leuchtendem Anhängsel — machen ihn unverwechselbar. Er liegt auf dem Grund, tarnt sich perfekt und wartet, bis Beute auf sein Lockorgan aufmerksam wird.
Vom Ufer kaum zu fangen — er lebt in 20 bis 1000 m Tiefe. Hochsee-Bootsangler fangen ihn als Beifang oder gezielt mit tiefer Grundmontage und großen Naturködern. Sein Fleisch gilt als Hochgenuss — das feste, grätenfreie Schwanzfleisch erinnert in der Textur an Hummer und ist in der Gastronomie entsprechend begehrt.
Häufige Fragen zu Seeteufel
Wie fangt man Seeteufel?
Ausschließlich vom Boot aus in der Tiefsee — typisch 60–200 m. Grundmontage mit schwerem Blei, großem Köderfisch oder halber Makrele am Haken. Der Biss ist oft kaum spürbar, da der Seeteufel die Beute sehr langsam einsaugt.
Was ist der "Angel" des Seeteufelsfisches?
Der erste Rückenflossenstrahl ist zu einer langen Rute umgebildet, die er über dem Maul bewegen kann. An der Spitze sitzt ein fleischiger Anhänger — er dient als Lockköder, der andere Fische im dunklen Meeresboden anlockt.
Warum ist das Fleisch des Seeteufelsfisches so beliebt?
Das Fleisch des Schwanzteils ist fest, weiß und hat keine Gräten — nur eine zentrale Wirbelsäule. Die Textur ist knackig-bissfest und erinnert an Hummer. Seeteufel wird deshalb oft als Alternative zu Krustentieren in der Gastronomie eingesetzt.
So fängst du Seeteufel
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.