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Friedfisch

Zobel (Weißaugenblei)

Ballerus sapa

Stark abgeflachter Tieflandfluss-Bewohner mit extrem langem Afterflossensaum und blassen Augen — in Deutschland selten und kaum bekannt.

Steckbrief

Schonzeit
April–Juni (regional; Richtwert)
Mindestmaß
20 cm (Richtwert)
Größe
20–35 cm
Gewicht
100–400 g
Laichzeit
April–Mai
Beste Saison
Sommer; September–Oktober gute Bisse
Lebensraum
Große, langsam fließende Flüsse und ihre Altarme; tiefere Strecken mit schlammigem Grund
Verbreitung
Donau-Einzugsgebiet; auch Elbe und Oder; selten, Rote Liste in DE
Verwechslungsgefahr
Brassen (Abramis brama) — ähnlich flach gebaut, aber runder Kopf, hellere Augen; Güster (Blicca bjoerkna) — kleinere Schuppen, rötliche Brustflossen; Zährte (Vimba vimba) — tiefergehendes Maul, dunklerer Rücken.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

GrundangelnPosenfischen

Top-Köder:

RegenwurmMaisBrotKäsepaste

Über den Fisch

Der Zobel ist einer der seltensten und am wenigsten bekannten Weißfische Deutschlands. Seine flach-elliptische Körperform ähnelt dem Brassen, aber der Afterflossensaum ist ungewöhnlich lang und läuft fast bis zur Schwanzflosse. Die Augen wirken blass oder weiß, was ihm den deutschen Namen Weißaugenblei eingetragen hat.

Er lebt in tiefen, ruhigen Strecken großer Tieflandflüsse der Donau, Elbe und Oder — Gewässer, die durch Regulierung und Wasserentnahmen stark verändert wurden. Der Zobel gilt in Deutschland als gefährdet, und seine Bestände sind klein. Wer ihn beim Grundangeln auf Würmer fängt, ist meist selbst ein wenig überrascht — er ist eine Begegnung, die Angler-Herzen von Weißfisch-Liebhabern höher schlagen lässt.

So fängst du Zobel (Weißaugenblei)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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