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Großer Barrakuda

Sphyraena barracuda

Furchteinflößender Raubfisch der Tropen mit riesigem Maul und blitzschnellen Attacken.

Steckbrief

Schonzeit
Keine allgemeine Schonzeit
Mindestmaß
-
Größe
60–150 cm
Gewicht
2–20 kg
Laichzeit
April bis Oktober (gewässerabhängig)
Beste Saison
Ganzjährig in tropischen Gewässern; in subtropischen Regionen Sommer und Herbst
Lebensraum
Offenes Wasser und Riffkanten tropischer und subtropischer Meere; Jungfische in Mangrovenbuchten und Flussmündungen, Adulte oft pelagisch oder an Korallen- und Felsriffen bis 100 m Tiefe
Verbreitung
Tropischer und subtropischer Atlantik, Karibik, Golf von Mexiko, Mittelmeer (selten), Indopazifik; weltweit in warmen Meeren zwischen 30° N und 30° S
Verwechslungsgefahr
Andere Barrakuda-Arten (z. B. Europäischer Barrakuda, Sphyraena sphyraena) sind deutlich kleiner (selten über 60 cm) und haben weniger ausgeprägte Flecken. Der Große Barrakuda ist durch seine enorme Größe, den auffällig langen torpedo-förmigen Körper, den hechtartigen Kopf mit dem stark vorstehendem Unterkiefer und den sichtbaren Dolchzähnen sowie die schwarzen unregelmäßigen Flecken am Hinterleib eindeutig zu identifizieren.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Schleppen (Trolling)SpinnfischenPoppingJiggingVorfachangeln vom Boot

Top-Köder:

Große WobblerMetallblinkerGummifischeNaturköder (Makrele, Sardine)Glitzernde Kunstköder

Über den Fisch

Der Große Barrakuda ist einer der eindrucksvollsten Raubtiere tropischer Meere. Sein Körper ist extrem langgestreckt und torpedoförmig, die Färbung dunkelgrau bis silbrig mit unregelmäßigen schwarzen Flecken am Hinterleib. Der hechtartige Kopf ist auffällig verlängert, das stark vorstehende Unterkiefer trägt beeindruckende Dolchzähne, die selbst außerhalb des Mauls sichtbar sind. Die beiden weit voneinander getrennten Rückenflossen und der gegabelte Schwanz unterstreichen seine Anpassung an Hochgeschwindigkeitsjagden.

Der Barrakuda ist ein Lauerjäger, der oft reglos in der Strömung treibt oder langsam an Riffkanten patrouilliert. Mit explosionsartiger Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h stürzt er sich auf Schwarmfische wie Makrelen, Heringe oder Thunfischlarven. Erwachsene Tiere sind häufig Einzelgänger, während Jungfische in Schulen auftreten. In tropischen Gewässern gilt er als potenziell gefährlich für Menschen, besonders wenn glitzernde Schmuckstücke im Wasser getragen werden, die Fisch ähneln.

Sportlich ist der Barrakuda ein begehrter Fang: Er kämpft ausdauernd und springt spektakulär aus dem Wasser. Glitzernde, schnell geführte Kunstköder provozieren aggressive Attacken. Beim Verzehr ist Vorsicht geboten – in manchen Regionen kann Ciguatera-Vergiftung auftreten, weshalb lokale Verzehrempfehlungen zu beachten sind.

So fängst du Großer Barrakuda

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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