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Friedfisch

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

Die goldglänzende Rotfeder mit den leuchtend roten Flossen jagt Anflugnahrung direkt unter der Oberfläche.

Rotfeder

Steckbrief

Schonzeit
keine (regional)
Mindestmaß
meist keine
Größe
15–30 cm
Gewicht
bis ca. 1,5 kg
Laichzeit
April – Juni
Beste Saison
Mai – September
Lebensraum
Pflanzenreiche, ruhige Flachzonen von Seen, Weihern & langsamen Flüssen
Verbreitung
Ganz Europa
Verwechslungsgefahr
Vom Rotauge durch das oberständige Maul, die messinggoldene Färbung und die weit hinten sitzende Rückenflosse zu unterscheiden.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

PosenangelnOberflächenangelnStippen

Top-Köder:

MadeBrotflockeMaisSchwimmbrot

Über den Fisch

Die Rotfeder steht gern hoch im Wasser zwischen Seerosen und Kraut und nimmt Anflugnahrung von der Oberfläche — eine treibende Brotflocke oder Made knapp unter der Oberfläche ist ideal.

Sie liebt warme, sonnige Flachwasserzonen; an heißen Sommertagen sind die Schwärme oft direkt unter der Oberfläche zu sehen.

Häufige Fragen zu Rotfeder

Ist die Rotfeder gefährlich oder giftig?

Nein, die Rotfeder ist weder giftig noch für den Menschen gefährlich. Sie ist ein kleiner, friedlicher Friedfisch ohne Giftstacheln oder Giftdrüsen. Beim Abhaken sollte man wie bei allen Fischen lediglich vorsichtig mit den scharfkantigen Kiemendeckeln umgehen.

Kann man Rotfeder essen und hat sie viele Gräten?

Grundsätzlich ist die Rotfeder essbar, kulinarisch spielt sie aber kaum eine Rolle. Wie die meisten Weißfische hat sie viele feine Zwischenmuskelgräten, was die Verwertung aufwändig macht. Je nach Gewässer kann das Fleisch zudem leicht modrig schmecken, weshalb die meisten Angler sie schonend zurücksetzen.

Wie unterscheidet man Rotfeder und Rotauge?

Die Rotfeder erkennt man am oberständigen (nach oben gerichteten) Maul, der messinggoldenen Färbung und der Rückenflosse, die deutlich hinter dem Ansatz der Bauchflossen beginnt. Das ähnliche Rotauge hat dagegen ein endständiges Maul, eine silbrigere Färbung und eine weiter vorn, etwa über den Bauchflossen, sitzende Rückenflosse. Die Rotfeder wird meist 15–30 cm groß und steht gern dicht unter der Wasseroberfläche zwischen Pflanzen.

So fängst du Rotfeder

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Rotfeder?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Rotfeder gezielt befischt wird.

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