Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Im Frühjahr ziehen gewaltige Heringsschwärme zum Laichen an die Küsten und in die Häfen — von Molen und Stegen lassen sie sich dann mit dem Heringspaternoster (mehrere kleine Haken mit Lametta) fangen.
Oft hängen gleich mehrere Fische am System. Der Hering ist Grundlage ganzer Nahrungsnetze und ein beliebter Speise- und Köderfisch.
Häufige Fragen zu Hering
Ist der Hering giftig oder gefährlich?
Nein, der Hering ist weder giftig noch gefährlich. Er hat keine Giftstacheln und keine kräftigen Zähne, sodass von ihm keine Verletzungsgefahr ausgeht. Da er meist am Heringspaternoster mit mehreren kleinen Haken gefangen wird, sollte man beim Abhaken vor allem auf die offenliegenden Haken des Systems achten.
Kann man Hering essen und hat er viele Gräten?
Ja, der Hering ist ein sehr beliebter Speisefisch mit kräftigem, leicht öligem Geschmack und ist als Matjes, Brathering oder Bismarckhering bekannt. Er ist ein eher grätenreicher Fisch, lässt sich aber gut filetieren, wodurch ein Großteil der Gräten entfernt wird. Aufgrund seines hohen Omega-3-Gehalts gilt er als sehr gesund.
Was ist das Besondere am Hering?
Der Hering zieht zum Laichen in riesigen, silbrigen Schwärmen an die Küsten und in die Häfen, was im Frühjahr den sogenannten Heringsfrühling auslöst. Von Molen und Stegen lässt er sich dann besonders gut mit dem Heringspaternoster fangen, wobei oft mehrere Fische gleichzeitig anbeißen. Als Grundlage ganzer Nahrungsnetze hat er zudem eine große ökologische Bedeutung.
So fängst du Hering
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Heringspaternoster
Die einfachste Küstenmethode: ein Vorfach mit mehreren glitzernden Beifängerhaken, das im Rhythmus auf- und abbewegt wird - oft mit mehreren Fischen gleichzeitig.
Hegenenfischen (Maränenangeln)
Mehrfach-Hakenmontage mit winzigen Federchen-Ködern: Maränen greifen nach dem aufsteigenden Ring von Ködern — die traditionelle Methode der bayerischen und alpenländischen Seen.
Posenangeln
Die klassische Methode mit der Pose: Sie zeigt jeden Biss sichtbar an und hält den Köder in der richtigen Tiefe — ideal für Einsteiger und universell einsetzbar.
Wo fängt man Hering?
Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Hering gezielt befischt wird.