Steckbrief
Methoden & Köder
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Top-Köder:
Über den Fisch
Der Schwertfisch ist einer der rätselhaftesten Bewohner des Hochmeers. Tagsüber hält er sich in großen Tiefen (bis 800 m) auf, wo er Tintenfische und Fische jagt; nachts steigt er zur Oberfläche, wo er für Sportangler erreichbar wird.
Die klassische Schwertfisch-Methode ist das Nacht-Drifting: Ein beleuchteter Ballon hält einen ganzen Tintenfisch in 30–80 m Tiefe — oft mit einer Chemlight-Leuchte am Köder. Diese Methode ist im Mittelmeer verbreitet, vor allem vor Südspanien und Portugal.
Beim "Swordfishing Deep Drop" werden schwere Montagen (1–3 kg Blei) mit Tintenfisch in 300–600 m Tiefe geführt — eine immer populärere Methode vor den Azoren. Der Drill eines 100+ kg Schwertfischs in 400 m Tiefe ist eine der anspruchsvollsten Herausforderungen des Meeresangelns.
Häufige Fragen zu Schwertfisch
Warum angelt man Schwertfisch nachts?
Schwertfische halten sich tagsüber in großer Tiefe (200–800 m) auf — nachts steigen sie zur Oberfläche. Das klassische Nacht-Drifting im Mittelmeer macht sich dieses Verhalten zunutze: Ein treibender Köder in 30–80 m Tiefe, beleuchtet durch einen Chemlight, imitiert die nächtliche Beutesituation.
Was ist Deep Drop Swordfishing?
Eine zunehmend beliebte Technik, bei der sehr schwere Montagen (1–3 kg Blei) mit einem Tintenfisch in 300–600 m Tiefe abgesenkt werden. Elektrische Rollen erleichtern das Hochkurbeln. Beliebt auf den Azoren und Kanarischen Inseln.
Kann man Schwertfisch essen?
Ja, das Fleisch ist ausgezeichnet — fest und nach dem Garen weiß und saftig. In der mediterranen Küche ist er ein Klassiker. Wegen des Quecksilbergehalts sollte der Verzehr für schwangere Frauen und Kinder begrenzt werden.