Steckbrief
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Über den Fisch
Der Sibirische Taimen ist der größte Vertreter der Lachsartigen und kann über 1,5 m lang werden. Er lebt in abgelegenen, eiskalten Gebirgsflüssen und jagt Fische, Nager und sogar schwimmende Vögel — berühmt sind die Fänge auf an der Oberfläche geführte Maus-Imitate.
Wegen seiner Seltenheit und langsamen Vermehrung ist er stark gefährdet; seriöses Taimen-Angeln (z. B. in der Mongolei) findet ausschließlich als striktes Catch & Release mit schonendem Handling statt.
Häufige Fragen zu Taimen
Wie groß wird ein Taimen?
Der Taimen ist der größte Lachsfisch der Welt. Er erreicht regelmäßig über einen Meter, kapitale Exemplare überschreiten 1,5 m und 50 kg. Solche Fische sind oft mehrere Jahrzehnte alt.
Ist der Taimen gefährdet?
Ja. Der Taimen wächst langsam, vermehrt sich spät und reagiert empfindlich auf Überfischung und Lebensraumverlust. Viele Bestände gelten als bedroht — verantwortungsvolles Angeln erfolgt ausschließlich als Catch & Release.
Stimmt es, dass Taimen Mäuse fressen?
Ja. Taimen erbeuten neben Fischen auch Nagetiere und Vögel, die ins Wasser geraten. Genau das machen sich Fliegenfischer mit schwimmenden Maus-Imitaten zunutze, die spektakuläre Oberflächen-Attacken auslösen.