Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Rotbarsch ist ein langsam wachsender Tiefseefisch aus der Familie der Drachenkopfartigen und kann über 60 Jahre alt werden — ein Grund, warum seine Bestände schonend bewirtschaftet werden müssen. Er lebt in großen Tiefen an felsigen Strukturen und Unterwasserhängen im Nordostatlantik.
Als Speisefisch ist er in Deutschland sehr beliebt: Das feste, rosa-weiße Fleisch eignet sich hervorragend zum Braten und Räuchern. Die markanten roten Flossen und die großen, lichtempfindlichen Augen verraten seinen Ursprung aus dunkler Tiefe.
Für Sportangler ist ein Angelurlaub in Norwegen oft der einfachste Weg zum Rotbarschfang — in skandinavischen Küstengewässern wird er vom Boot aus mit schweren Jigs aus Tiefen von 100–400 m gezogen.
Häufige Fragen zu Rotbarsch
Ist Rotbarsch der gleiche Fisch wie Goldbarsch?
Nein, aber eng verwandt. Beide gehören zur Gattung Sebastes. Im deutschen Handel wird oft "Rotbarsch" ohne Artangabe verkauft. Der Begriff umfasst mehrere Arten, darunter Sebastes norvegicus (Großer Rotbarsch) und S. viviparus (Kleiner Rotbarsch).
Warum ist Rotbarsch so teuer in der Zucht?
Rotbarsche sind lebendgebärend, wachsen extrem langsam (1–2 cm/Jahr) und werden erst mit ca. 12 Jahren geschlechtsreif. Das macht kommerzielle Aquakultur wirtschaftlich kaum attraktiv — fast alles im Handel ist Wildfang.
Kann man Rotbarsch in Deutschland fangen?
Direkt in der deutschen Nordsee ist Rotbarsch selten. Der typische Fangort für Sportangler ist Norwegen, Island oder die Färöer, wo er vom Boot aus mit schweren Jigs in 100–400 m Tiefe gezielt wird.
So fängst du Rotbarsch
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Pilken (Meeresangeln vom Boot)
Mit schwerem Metalljig vertikal über Riffen und Wracks jiggen — die effektivste Methode für Dorsch und Köhler in der Ost- und Nordsee.