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Cobia (Offiziersbarsch)

Rachycentron canadum

Kraftpaket der Tropen: Langer Raubfisch mit abgeflachtem Kopf und explosivem Drill.

Steckbrief

Schonzeit
Regionale Schonzeiten je nach Land und Bundesstaat
Mindestmaß
90
Größe
80–150 cm
Gewicht
5–40 kg
Laichzeit
April bis September (gewässerabhängig)
Beste Saison
Frühjahr bis Herbst; beste Chancen beim Frühjahrszug April bis Juni
Lebensraum
Pelagisch und demersalisch in warmtemperierten bis tropischen Meeren; häufig in der Nähe von schwimmenden Objekten (Bojen, Wracks, Plattformen), Riffen und Meeresschildkröten; toleriert niedrigen Salzgehalt in Mündungsgebieten
Verbreitung
Weltweit in warmen Meeren: Atlantik, Golf von Mexiko, Karibik, Indischer Ozean, westlicher Pazifik; fehlt im östlichen Pazifik und Mittelmeer
Verwechslungsgefahr
Die Cobia ist aufgrund ihrer einzigartigen Morphologie kaum zu verwechseln. Der abgeflachte, breite Kopf und die Reihe kurzer, separater Stacheln vor der langen zweiten Rückenflosse sind einmalig. Der breite weiße Längsstreifen auf dem dunkelbraunen Körper erinnert entfernt an den Pilotfisch (Naucrates ductor), der jedoch viel kleiner ist und mehrere vollständige Querstreifen aufweist. Der mondförmige Schwanz und der schokoladenbraune Grundton unterscheiden sie von allen heimischen Meeresarten.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Schleppen (Trolling)JiggingSpinnfischenNaturköderangelnSightfishing (Sichttauchen und Anwerfen)

Top-Köder:

Lebendköder (Makrele, Menhaden)GummifischeGroße JigsTintenfischEel-Imitationen

Über den Fisch

Die Cobia, auch Offiziersbarsch oder Lemonfish genannt, ist ein solitärer Räuber der offenen Meere und Küstengewässer tropischer und subtropischer Regionen. Ihr Körper ist langgestreckt und torpedo-förmig, der Kopf auffällig breit und abgeflacht, was sie unverwechselbar macht. Die Grundfärbung ist dunkel schokoladenbraun, unterbrochen von einem breiten weißen oder cremefarbenen Längsstreifen, der von der Schnauze bis zur Schwanzwurzel verläuft. Vor der langen zweiten Rückenflosse sitzt eine Reihe kurzer, unverbundener Stacheln – ein einzigartiges anatomisches Merkmal.

Die Cobia ist bekannt dafür, größere Meerestiere wie Rochen, Haie und Schildkröten zu begleiten und die von ihnen aufgewirbelten Beutetiere zu erbeuten. Sie ernährt sich von Fischen, Tintenfischen und Krebsen. Vor allem im Frühjahr ziehen große Mengen an den Küsten der USA entlang, was Sightfishing ermöglicht: Angler können aufgestiegene Cobias vom Boot aus direkt anfischen.

Sportangler schätzen die Cobia für ihren heftigen, anhaltenden Drill und ihre Größe – Exemplare über 30 kg sind möglich. Das Fleisch ist weiß, fest und außerordentlich schmackhaft, was sie zu einem der begehrtesten Speisefische der Küstenstaaten des Golfs von Mexiko macht.

So fängst du Cobia (Offiziersbarsch)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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