Friedfisch

Nase

Chondrostoma nasus

Die Nase weidet mit ihrem verhornten Maul Algen von Steinen — ein spezialisierter Schwarmfisch sauberer Flüsse.

Nase

Steckbrief

Schonzeit
regional (Frühjahr); teils stark geschützt
Mindestmaß
regional
Größe
25–50 cm
Gewicht
bis ca. 2 kg
Laichzeit
März – Mai
Beste Saison
März – Juni & Herbst
Lebensraum
Schnell fließende, sauerstoffreiche Flüsse mit hartem Grund (Barbenregion)
Verbreitung
Donau, Rhein & Zuflüsse Mitteleuropas
Verwechslungsgefahr
Unverwechselbar — vorstehende, verhornte „Nase" über dem unterständigen, querstehenden Maul; schwarzes Bauchfell.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

MadePinkiekleiner WurmAlgenteig

Über den Fisch

Nasen ziehen in großen Schwärmen über Kies- und Steingrund und schaben mit der scharfkantigen Unterlippe den Algenbewuchs ab — ihr querstehendes Maul ist perfekt dafür geformt.

Viele Bestände sind durch Gewässerverbau und Querbauwerke stark zurückgegangen; in einigen Regionen ist die Nase ganzjährig zu schonen.

Häufige Fragen zu Nase

Ist die Nase gefährlich oder giftig?

Nein, die Nase ist für den Menschen völlig ungefährlich und nicht giftig. Sie ernährt sich von Algen, die sie mit ihrem verhornten, unterständigen Maul von Steinen abschabt, und besitzt weder Gift noch gefährliche Stacheln. Beim Hantieren ist sie ein harmloser, friedlicher Schwarmfisch.

Kann man die Nase essen und hat sie viele Gräten?

Grundsätzlich ist die Nase essbar, gilt aber als sehr grätenreicher Weißfisch, weshalb sie kulinarisch wenig geschätzt wird. Da viele Bestände durch Gewässerverbau stark zurückgegangen sind und die Art regional geschont ist, sollte man sie ohnehin meist schonend zurücksetzen. Informiere dich vor dem Entnehmen über die geltenden regionalen Schonzeiten und Mindestmaße.

Was ist das Besondere an der Nase?

Auffällig ist die vorstehende, verhornte "Nase" über dem querstehenden, unterständigen Maul mit scharfkantiger Unterlippe, das perfekt zum Abweiden von Algen auf Steinen geformt ist. Die Nase lebt in großen Schwärmen in schnell fließenden, sauerstoffreichen Flüssen der Barbenregion und gilt als Zeiger sauberer Gewässer. Sie wird meist etwa 25 bis 40 cm lang, in Ausnahmefällen bis rund 50 cm.

So fängst du Nase

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

Wo fängt man Nase?

Reviere aus dem Gewässer-Verzeichnis, in denen Nase gezielt befischt wird.

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