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Meeresfisch

Bonito (Echter Bonito)

Sarda sarda

Schneller Schwarmjäger der Mittelmeerküsten mit charakteristischen Rückenstreifen.

Steckbrief

Schonzeit
Keine allgemeine Schonzeit
Mindestmaß
-
Größe
30–75 cm
Gewicht
0,5–6 kg
Laichzeit
Mai bis August (im Mittelmeer)
Beste Saison
Sommer bis Herbst (Juni bis Oktober); im Mittelmeer teils früher
Lebensraum
Pelagisch in offenem Meer und Küstengewässern; bildet große, schnell schwimmende Schwärme in den oberen Wasserschichten bis 200 m Tiefe; folgt oft Strömungsgrenzen und treibendem Treibgut
Verbreitung
Mittelmeer, Schwarzes Meer, östlicher und westlicher Atlantik von Norwegen bis Südafrika; auch Nordsee gelegentlich im Sommer; wandert saisonal in nördlichere Gewässer
Verwechslungsgefahr
Der Bonito wird häufig mit dem Kleinen Thunfisch (Euthynnus alletteratus) oder dem Makrelen-Thun (Auxis thazard) verwechselt. Entscheidendes Merkmal des Echten Bonitos sind die dunklen schrägen Streifen, die ausschließlich am Rücken verlaufen – nicht an der Seite oder am Bauch. Der Kleine Thunfisch trägt Flecken unterhalb der Brustflosse. Gegenüber der Makrele (Scomber scombrus) ist der Bonito deutlich größer und kräftiger und hat keine Streifen an den Seiten.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Schleppen (Trolling)SpinnfischenMeeresangeln vom BootPilkernFeathern (Befiederungsangeln)

Top-Köder:

Kunstköder in Silber und BlauBlinkerGummifischeHornhecht als NaturköderTintenfisch-Streifen

Über den Fisch

Der Echte Bonito ist ein kraftvoller, stromlinienförmiger Hochseeräuber aus der Familie der Makrelen (Scombridae). Sein Körper ist stahlblau bis dunkelblau auf dem Rücken und silbrig-weiß am Bauch. Das unverkennbare Merkmal sind die dunklen, schräg nach vorn verlaufenden Streifen auf dem Rücken, die niemals die silberne Bauchseite erreichen. Die erste Rückenflosse ist lang und flach und reicht fast bis zur zweiten; vor dem gegabelten Schwanz sitzen die typischen kleinen Finlets.

Der Bonito lebt in großen Schwärmen und ist ständig in Bewegung – er muss schwimmen, um durch Rammventilation ausreichend Sauerstoff aufzunehmen. Er ernährt sich von kleinen Fischen, Sardinen, Sardellen, Tintenfischen und Krebsen. Im Mittelmeer und Atlantik sind spektakuläre Jagdszenen zu beobachten, wenn Bonito-Schulen Sardinenschwärme an die Oberfläche treiben. Er ist enger Verwandter des Thunfischs, bleibt aber deutlich kleiner.

Für Sportangler ist der Bonito ein willkommener Beifang beim Trolling auf Thunfisch. Er beißt aggressiv auf Kunstköder und liefert im Verhältnis zu seiner Größe einen erstaunlich harten Drill. Das Fleisch ist dunkelrot, kräftig im Geschmack und wird vor allem im Mittelmeerraum gerne gegessen – besonders als frisch gegrillter Fisch oder eingelegt.

So fängst du Bonito (Echter Bonito)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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