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Exot

Peacock Bass

Cichla temensis

Der Peacock Bass ist der explosivste Süßwasser-Raubfisch Südamerikas — ein aggressiver Buntbarsch, berühmt für brutale Topwater-Attacken.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (oft C&R)
Mindestmaß
Größe
40–90 cm, selten über 1 m
Gewicht
bis über 12 kg
Laichzeit
Trockenzeit (regional)
Beste Saison
Trockenzeit (klares Niedrigwasser)
Lebensraum
Warme, klare bis schwarzwasserführende Flüsse, Lagunen und Stauseen
Verbreitung
Amazonas- & Orinoco-Becken (Brasilien, Kolumbien, Venezuela); eingebürgert u. a. in Florida
Verwechslungsgefahr
Trotz des Namens kein Barsch, sondern ein großer Buntbarsch (Cichlide): goldgrüner Körper, drei dunkle Querbalken und ein namensgebender, gold umrandeter „Pfauenaugen“-Fleck auf der Schwanzwurzel.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

SpinnfischenTopwater (Oberflächenköder)Jerkbait

Top-Köder:

große PopperStickbaitsGummifische

Über den Fisch

Der Peacock Bass (port. Tucunaré) ist kein echter Barsch, sondern ein großer Buntbarsch und der begehrteste Süßwasser-Sportfisch des Amazonas. Er jagt in klaren Lagunen und Flussarmen und attackiert Oberflächenköder mit kaum zu überbietender Aggression.

Beangelt wird er im Rahmen geführter Touren (z. B. Brasilien, Kolumbien) meist mit schwerem Spinngerät und großen Poppern; Catch & Release ist die Regel. Die größte Art, Cichla temensis, erreicht über einen Meter.

Häufige Fragen zu Peacock Bass

Ist der Peacock Bass für Menschen gefährlich?

Nein. Der Peacock Bass ist nicht giftig und für Menschen ungefährlich. Er ist zwar ein extrem aggressiver Räuber gegenüber Beutefischen und Ködern, hat aber keine für den Menschen gefährlichen Zähne — beim Abhaken trotzdem sicher greifen.

Ist der Peacock Bass wirklich ein Barsch?

Nein. Trotz des englischen Namens „bass“ ist er ein Buntbarsch (Cichlide) und mit den heimischen Barschen nicht näher verwandt. Der Name kommt vom augenartigen Fleck auf der Schwanzwurzel, der an eine Pfauenfeder erinnert.

Kann man Peacock Bass essen?

Ja, in seinen Heimatregionen ist er ein geschätzter Speisefisch mit weißem Fleisch. Im Sportfischen dominiert jedoch Catch & Release, um die Bestände zu schonen.

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