Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Schellfisch gehört zur Familie der Dorschartigen und ist neben Dorsch und Köhler einer der begehrtesten Zielfische für Bootsfischer in der Nordsee. Er steht bevorzugt am sandigen oder steinigen Grund zwischen 40 und 300 m Tiefe und nimmt tierische Köder wie Tintenfisch, Muschel und Wurm zuverlässig an.
Das Fleisch gilt als zarter und feiner als das des Dorschs und ist in der deutschen Küche geschätzt. Frisch gefangen ist er ein erstklassiger Speisefisch. Beim Bootsangeln über Nordseeriffen werden oft stattliche Fänge mehrerer Kilogramm erzielt.
In der Nordsee sind Schellfische oft vergesellschaftet mit Dorsch und Köhler; wer tief genug fischert, trifft meist auf alle drei Arten gleichzeitig.
Häufige Fragen zu Schellfisch
Wie erkenne ich einen Schellfisch?
Der Schellfisch hat drei Rückenflossen wie der Dorsch, ist aber durch zwei eindeutige Merkmale zu unterscheiden: erstens einen schwarzen, daumengroßen Fleck hinter der Brustflosse ("Schellfisch-Daumen") und zweitens eine schwarze (statt helle) Seitenlinie.
Kann man Schellfisch essen?
Ja, Schellfisch ist ein ausgezeichneter Speisefisch. Das weiße, zarte Fleisch eignet sich zum Braten, Dünsten und Räuchern. Geräucherter Schellfisch ("Finnan Haddie") ist ein britischer Klassiker, der auch in Deutschland zunehmend beliebt wird.
In welcher Tiefe fängt man Schellfisch?
Schellfisch lebt überwiegend am Grund zwischen 40 und 300 m. Bootsangler in der Nordsee treffen ihn besonders oft zwischen 60 und 150 m, wo er zusammen mit Dorsch und Köhler am sandigen Riffrücken steht.
So fängst du Schellfisch
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Brandungsangeln
Vom Strand oder Felsen: Weit auswerfen, Köder auf dem Meeresgrund präsentieren — für Plattfische, Kabeljau und Meerforelle von der Küste.