Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Die Kliesche steht über sandigem Grund und gehört zu den häufigsten Plattfischen beim Brandungs- und Kutterangeln, besonders in der kalten Jahreszeit.
Ihre raue Haut und die stark gebogene Seitenlinie über der Brustflosse machen sie kenntlich. Sie beißt zuverlässig auf Wattwurm.
Häufige Fragen zu Kliesche
Ist die Kliesche gefährlich oder giftig?
Nein, die Kliesche ist weder giftig noch gefährlich. Sie ist ein kleiner, friedlicher Plattfisch ohne Giftstacheln. Beim Abhaken sollte man lediglich auf die kleinen Zähne und den rauen, leicht scharfen Kiemendeckelrand achten und den Fisch sicher greifen.
Kann man Kliesche essen und wie schmeckt sie?
Ja, die Kliesche ist ein guter Speisefisch mit festem, magerem und mild-aromatischem Fleisch, das viele dem der Scholle vorziehen. Als Plattfisch lässt sie sich gut filetieren und hat keine störenden Zwischengräten. Sie wird meist gebraten zubereitet und sollte möglichst frisch verarbeitet werden, da das Fleisch sonst schnell weich wird.
Wie groß wird die Kliesche und woran erkennt man sie?
Die Kliesche wird meist etwa 20 bis 35 cm lang und bis rund 1 kg schwer, bleibt also deutlich kleiner als die Scholle. Erkennbar ist sie an ihrer rauen, sandpapierartigen Haut und der stark gebogenen Seitenlinie über der Brustflosse. Sie lebt über sandigen Böden der Nordsee und westlichen Ostsee.
So fängst du Kliesche
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Brandungsangeln
Vom Strand oder Felsen: Weit auswerfen, Köder auf dem Meeresgrund präsentieren — für Plattfische, Kabeljau und Meerforelle von der Küste.