Start/Wissen/Barramundi
Exot

Barramundi

Lates calcarifer

Der Barramundi ist Australiens Sportfisch Nummer eins — ein silberner Mündungsräuber mit harten Schlägen, Sprüngen und einem kuriosen Geschlechtswechsel.

Steckbrief

Schonzeit
im Zielland (Maße/Fenster regional)
Mindestmaß
Größe
60–120 cm, selten über 150 cm
Gewicht
bis über 50 kg
Laichzeit
Regenzeit (im Brackwasser/Mündung)
Beste Saison
Run-off nach der Regenzeit
Lebensraum
Mündungen, Mangroven, Flüsse und Küstenlagunen (Süß- bis Salzwasser)
Verbreitung
Indopazifik — Nord-Australien, Südostasien, Papua-Neuguinea
Verwechslungsgefahr
Silbriger, langgestreckter Raubfisch mit deutlich abfallender Stirn, großem Maul, kräftigen Schuppen und gerundeter Schwanzflosse; die Augen leuchten im Licht rötlich-rosa.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

SpinnfischenTopwaterFliegenfischen

Top-Köder:

WobblerGummifischePoppergroße Streamer

Über den Fisch

Der Barramundi (kurz „Barra“) ist der populärste Sport- und Speisefisch Nord-Australiens. Er lauert in Mündungen, Mangroven und an Strukturkanten und attackiert Köder mit harten Schlägen, gefolgt von kopfschüttelnden Sprüngen. Biologisch ist er ein protandrischer Zwitter: Die meisten Tiere werden als Männchen geschlechtsreif und wandeln sich später in Weibchen um.

Befischt wird er mit Wobblern, Oberflächenködern und der Fliege, besonders im „Run-off“ nach der Regenzeit. Als Speisefisch ist er hoch geschätzt; viele Reviere arbeiten mit Entnahmefenstern zum Schutz großer Laichweibchen.

Häufige Fragen zu Barramundi

Was ist am Barramundi biologisch besonders?

Der Barramundi ist ein protandrischer Zwitter: Fast alle Tiere reifen zunächst als Männchen heran und wandeln sich mit zunehmender Größe in Weibchen um. Große Barramundis sind daher meist weiblich — ein Grund, warum viele Reviere kapitale Tiere über Entnahmefenster schützen.

Kann man Barramundi essen?

Ja, und zwar hervorragend. Der Barramundi ist ein hochgeschätzter Speisefisch mit weißem, mildem Fleisch und wird in Australien und Asien auch in Aquakultur gezüchtet.

Ist der Barramundi gefährlich?

Nein. Er ist nicht giftig und für Menschen ungefährlich. Beim Landen ist wegen scharfer Kiemendeckel und seiner Kraft normales Anglerhandling angebracht.

Weiter geht's