Steckbrief
Methoden & Köder
Bewährte Fangmethoden:
Top-Köder:
Über den Fisch
Der Russische Stör ist ein anadromus Wanderfisch, der normalerweise im Schwarzen und Kaspischen Meer lebt und zum Laichen in Flüsse aufsteigt. Er gehört zu den ältesten Wirbeltieren der Erde — eine Linie, die seit über 200 Millionen Jahren nahezu unverändert existiert. Erkennungszeichen: 5 Längsreihen knöcherner Schutzplatten (Scutes), spitze Schnauze mit 4 Barteln vor dem weit unterständigen Maul und der charakteristisch asymmetrische Haifisch-Schwanz.
In Deutschland war der Stör historisch in Rhein, Elbe und Donau heimisch, bis Überfischung und Flussverbauung die Populationen im 20. Jahrhundert zum Zusammenbruch brachten. Heute ist er in freier Wildbahn in deutschen Flüssen nahezu ausgestorben. Mehrere Wiederansiedlungsprogramme (besonders im Rhein und in der Oder) setzen jährlich Jungfische aus. Das Angeln auf Stör ist EU-weit verboten — wer einen fängt, muss ihn sofort schonend zurücksetzen.
So fängst du Stör (Russischer Stör)
Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.
Grundangeln
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Meeresgrundangeln (vom Boot)
Grundangeln vom Boot auf dem Meeresgrund: einfache Technik, breites Artenspektrum und ideal für Anfänger auf geführten Kutterfahrten.