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Meeresfisch

Stör (Russischer Stör)

Acipenser gueldenstaedtii

Urzeitlicher gepanzerter Knorpelfisch — einer der größten Süßwasserfische Europas, heute in Deutschland vom Aussterben bedroht.

Steckbrief

Schonzeit
Ganzjährig geschützt (CITES Anhang I; EU-Besatzprogramme, kein legaler Fang)
Mindestmaß
Entnahme nicht erlaubt
Größe
100–200 cm
Gewicht
15–80 kg
Laichzeit
April–Juni
Beste Saison
Kein legales Angeln möglich
Lebensraum
Große Flüsse und Küstengewässer; anadrom (laicht in Süßwasser, lebt im Meer)
Verbreitung
Historisch: Rhein, Elbe, Weser, Donau; heute in DE nahezu ausgerottet; Wiederansiedlungsprojekte laufend
Verwechslungsgefahr
Sterlet (Acipenser ruthenus) — kleiner, spitzere Schnauze; Atlantischer Stör (A. oxyrinchus) — anders geformte Scutes. Alle Stör-Arten in EU geschützt.

Methoden & Köder

Bewährte Fangmethoden:

Top-Köder:

Angeln verboten — streng geschützt

Über den Fisch

Der Russische Stör ist ein anadromus Wanderfisch, der normalerweise im Schwarzen und Kaspischen Meer lebt und zum Laichen in Flüsse aufsteigt. Er gehört zu den ältesten Wirbeltieren der Erde — eine Linie, die seit über 200 Millionen Jahren nahezu unverändert existiert. Erkennungszeichen: 5 Längsreihen knöcherner Schutzplatten (Scutes), spitze Schnauze mit 4 Barteln vor dem weit unterständigen Maul und der charakteristisch asymmetrische Haifisch-Schwanz.

In Deutschland war der Stör historisch in Rhein, Elbe und Donau heimisch, bis Überfischung und Flussverbauung die Populationen im 20. Jahrhundert zum Zusammenbruch brachten. Heute ist er in freier Wildbahn in deutschen Flüssen nahezu ausgestorben. Mehrere Wiederansiedlungsprogramme (besonders im Rhein und in der Oder) setzen jährlich Jungfische aus. Das Angeln auf Stör ist EU-weit verboten — wer einen fängt, muss ihn sofort schonend zurücksetzen.

So fängst du Stör (Russischer Stör)

Techniken aus dem Verzeichnis, die für diesen Zielfisch bewährt sind.

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