Renke angeln (Felchen): Hegene & Tiefe richtig fischen
Der Edelfisch der Voralpenseen: wie du mit der Hegene die richtige Tiefenschicht findest, feinste Bisse erkennst – und welche regionalen Regeln gelten.
Der Ammersee suedwestlich von München ist mit rund 47 km² Flaeche und ueber 80 m Tiefe einer der groessten und tiefsten Seen Bayerns und gilt als artenreichster See des Landes. Er beherbergt mehr als 30 Fischarten, darunter mehrere nur hier vorkommende Formen. Brot-und-Butter-Fisch ist die Renke, daneben locken Hecht, Zander, Barsch, Seeforelle und Saibling sowie Friedfische wie Karpfen, Brassen und Schleie; auch Wels wird zunehmend gefangen.
Die klassische Spezialitaet ist das Hegenenfischen auf Renke - eine Montage mit mehreren kleinen Nymphen, die aufsteigende Mueckenlarven imitiert und in Zeitlupe gefuehrt wird. Vom Boot ist zudem das Schleppfischen auf Hecht und Seeforelle im Freiwasser beliebt; vom Ufer funktionieren Spinn- und Grundangeln. Bootsangeln ist nur in einem Teil des Jahres erlaubt, in den ersten Wochen teils nur mit der Hegene - die genauen Befahrens- und Fangregeln daher vorab pruefen.
Bewirtschaftet wird der See von den oberbayerischen Berufsfischern. Geangelt wird mit bayerischem Fischereischein plus Erlaubniskarte, die bei den Fischereien am See erhaeltlich ist. Es gelten Fangbegrenzungen und Schonbestimmungen zum Schutz der Bestaende; konkrete Schonzeiten, Mindestmaße und tagesaktuelle Erlaubnisbedingungen immer beim Bewirtschafter bzw. der Ausgabestelle erfragen.
Steckbriefe mit Schonzeit, Mindestmaß und besten Ködern.
Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Die Seeforelle ist die mächtige Seenform der Forelle — ein kapitaler Tiefenräuber kalter Alpenseen.
Der prachtvoll gezeichnete Bachsaibling stammt aus Nordamerika — ein Saibling kühlster Bäche mit unverkennbarer Marmorierung.
Methoden, die an diesem Gewässertyp und auf die hiesigen Zielfische funktionieren.
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Direkt unter dem Boot: Köder wird senkrecht in die Tiefe präsentiert — maximale Kontrolle über Tiefe und Position für passive Tiefwasserfische.
Nach Einbruch der Dunkelheit werden Aal, Karpfen und Wels deutlich aktiver — Nachtangeln erschließt die produktivste Angelzeit für viele Friedfisch- und Raubfischarten.
Bei den Kursen werden wir auf Einzelheiten eingehen, wie sich der Mond, der Luftdruck, das Wetter allgemein und die Jahreszeit auf das Beißverhalten des Zielfisches…
Der effektivste Weg ist, in einem intensiven Privatkurs das Fliegenfischen zu Erlernen bzw. Ihr Können individuell auf Sie persönlich abgestimmt zu erweitern oder…
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Der Edelfisch der Voralpenseen: wie du mit der Hegene die richtige Tiefenschicht findest, feinste Bisse erkennst – und welche regionalen Regeln gelten.
In Bayern gibt es viele Orte, an denen Angler tolle Erlebnisse haben können. Die Region hat Seen, Flüsse und sogar die Alpen als Angelplätze im Angebot.