Renke angeln (Felchen): Hegene & Tiefe richtig fischen
Der Edelfisch der Voralpenseen: wie du mit der Hegene die richtige Tiefenschicht findest, feinste Bisse erkennst – und welche regionalen Regeln gelten.
Der Bodensee ist mit rund 536 km² Fläche und bis zu 251 m Tiefe eines der bedeutendsten Binnengewässer Mitteleuropas und beherbergt mehr als 30 Fischarten. Wirtschaftlich und anglerisch prägend ist die Renke (Felchen), die klassisch mit der Hegene - einem Paternostersystem aus mehreren kleinen Nymphen an Seitenarmen - in der Freiwasserzone befischt wird. Daneben ist der See ein erstklassiges Raubfischrevier: Hecht, Zander und Barsch stehen ganz oben auf der Liste, dazu kommen Forellen, Aal, Wels sowie Friedfische wie Karpfen, Brassen und Schleie.
Bewährte Methoden sind das Schleppfischen mit tieflaufenden Wobblern auf Hecht und Forelle im offenen See, Spinnfischen mit Gummifisch, Dropshot auf Barsch und Jiggen auf Zander in Ufer- und Hafennähe sowie das Blinkern. Friedfischangler setzen auf Grund- und Posenmontagen. Wegen der großen Wassertiefen und Freiwasserbestände spielt das Bootsangeln eine zentrale Rolle - viele Salmoniden lassen sich vom Ufer nur eingeschränkt erreichen. Das Fischen mit lebendem Köderfisch ist am Bodensee verboten.
Der Zugang ist durch die Drei-Länder-Lage komplex: Es existiert kein gemeinsamer Bodensee-Schein, stattdessen gelten je nach Abschnitt (Obersee, Überlinger See, Untersee) und Land eigene Erlaubnisse, Schonzeiten und Mindestmaße. Auf deutscher Seite braucht es einen Fischereischein samt abschnittsbezogener Angelerlaubnis (z. B. Domänenkarte für den Obersee, Untersee-Karten über das Landratsamt Konstanz). Da Regeln und Preise regional stark variieren, sollte man Schonzeiten, Mindestmaße und Fangbegrenzungen stets vor Ort beim zuständigen Amt bzw. auf dem jeweiligen Erlaubnisschein prüfen.
Steckbriefe mit Schonzeit, Mindestmaß und besten Ködern.
Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Der Aal ist der geheimnisvolle Nachtjäger am Grund — ein schlangenförmiger Wanderfisch mit erstaunlicher Lebensgeschichte.
Der Karpfen ist König der Friedfische — kampfstark, schlau und Ziel einer eigenen, hingebungsvollen Angelszene.
Methoden, die an diesem Gewässertyp und auf die hiesigen Zielfische funktionieren.
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.
Weichköder auf Jigkopf sind die produktivste Raubfischmethode in Deutschland — vielseitig, günstig und für alle Raubfischarten effektiv.
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Unsere Kurse Schleppfischen ( zur besten Hechtzeit am Bodensee ) sind speziell für alle begeisterten Schleppangler gedacht. Schwerpunkt in diesen Kursen ist der…
Angel-Guide-Ausflüge auf dem Bodensee (Gnadensee/Untersee) ab Allensbach.
Geführte Angeltouren auf dem Bodensee-Untersee mit Schwerpunkt Hecht und Felchen.
Fischguiding und Schlepptouren mit eigenem Boot auf dem Bodensee.
Mein Name ist Tobias Hechelmann. Der Bodensee ist meiner Meinung nach eines der interessantesten Gewässer in ganz Europa zu dem ist der auch einer der größten…
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