See
Bayern · Prien am Chiemsee / Seebruck (Chiemgau)

Chiemsee

ca. 80 km² Wasserfläche, max. Tiefe ~73 m, Umfang ~64 km — größter See Bayerns Renke per Hegene v.a. im Sommer (Erlaubnis regional meist Mai–Mitte Oktober); Hecht/Zander im Herbst; ganzjährig bei wechselnden Schwerpunkten — Schonzeiten und Erlaubniszeiträume regional prüfen.
Raubfisch-RevierBootsangelnTagesticket-Gewässer

Über das Gewässer

Der Chiemsee ist mit rund 80 km² Wasserfläche der größte See Bayerns und der drittgrößte Deutschlands. Vor der Kulisse der Chiemgauer Alpen gelegen, erreicht er Tiefen von bis zu etwa 73 Metern und bietet damit sehr unterschiedliche Lebensräume – von flachen Uferzonen bis zu tiefen Freiwasserbereichen. Wichtigste Zuflüsse sind die Tiroler Ache und die Prien, bei Seebruck verlässt die Alz den See.

Anglerisch gilt der Chiemsee als Eldorado: Die Chiemsee-Renke ist der klassische Zielfisch und wird vor allem im Sommer mit Hegene und feiner Rute befischt. Daneben stellen kapitale Hechte von teils über einem Meter, Zander, Barsche, Aale sowie Salmoniden wie Seeforelle und Seesaibling attraktive Ziele dar. Schleppangeln und Vertikalfischen vom Boot eröffnen Zugang zu den produktiven Tiefenbereichen, während sich auch vom Ufer auf Raubfisch und Weißfisch angeln lässt.

Bewirtschaftet wird das Gewässer von der Fischereigenossenschaft Chiemsee, dem Zusammenschluss der Berufsfischer. Erlaubnisscheine sind tageweise bis zur ganzen Saison erhältlich und über Online-Ausgabe, Tourist-Informationen und Angelgeschäfte erhältlich. Ein gültiger Fischereischein ist Voraussetzung. Schonzeiten, Mindestmaße, Fanglimits und erlaubte Methoden sind im jeweils aktuellen Erlaubnisschein bzw. den Bestimmungen festgelegt und sollten vor dem Angeln geprüft werden.

Bewährte Methoden

Hegenenfischen auf RenkeSchleppangeln vom BootSpinnfischen/Blinkern auf RaubfischVertikalangeln in der TiefeUferangeln

Zielfische hier

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