Fischereigesetz NRW 2026: Die wichtigsten Änderungen für Angler
Fischereigesetz NRW 2026: Landtag beschloss historische Änderungen — Fischerprüfung ab 12 Jahren, digitaler Fischereischein und Schein auf Lebenszeit.
Winterangeln hat einen eigenen Reiz: stille, menschenleere Ufer, klares Wasser und Fische, die zwar träger, aber durchaus fangbar sind. Wer Methode, Stelle und Ausrüstung an die kalte Jahreszeit anpasst, fängt auch zwischen Dezember und Februar zuverlässig. Dieser Praxis-Leitfaden zeigt dir, welche Fische im Winter beißen, wo sie stehen und worauf es bei Technik und Sicherheit ankommt.
Im kalten Wasser sinkt der Stoffwechsel der Fische – aber einige Arten bleiben aktiv oder haben sogar Hochsaison:
Die wichtigste Regel im Winter: tief und langsam. Weißfische und Raubfische ziehen sich in die tiefsten, temperaturstabilen Bereiche eines Gewässers zurück – Gumpen, Löcher vor Staumauern, tiefe Rinnen und Hafenbecken. Im Fluss sind strömungsberuhigte Zonen, Buhnenfelder und Mündungen lohnend. Die Fische bewegen sich wenig, deshalb musst du den Köder geduldig und präzise an ihren Standplatz bringen.
Allgemein gilt: kleinere Köder, langsamere Führung und mehr Pausen als im Sommer. Der Fisch jagt nicht, er nimmt nur, was bequem erreichbar ist.
Warme, mehrlagige Kleidung, wasserdichte Schuhe und Handschuhe sind Pflicht – ausgekühlte Hände kosten Konzentration und Fänge. Rutenringe und Schnur können vereisen; ein Spritzer Vereisungsschutz oder regelmäßiges Durchziehen der Schnur hilft. Eine Thermoskanne mit Heißem gehört in jeden Winter-Angelrucksack.
Wichtiger Sicherheitshinweis zum Eisangeln: Betritt niemals eine Eisfläche, deren Tragfähigkeit du nicht sicher kennst. Tragfähiges Eis braucht mehrere Tage Dauerfrost und eine ausreichende, gleichmäßige Dicke; an Ein- und Ausläufen, über Strömung und an Schilfkanten ist Eis oft trügerisch dünn. Im Zweifel gilt: Finger weg und vom Ufer angeln. Ob Eisfischen an deinem Gewässer überhaupt erlaubt ist, regelt die jeweilige Gewässerordnung.
Gerade im Winter fallen wichtige Schonzeiten an – der Hecht etwa hat in vielen Bundesländern im Frühjahr Schonzeit, manche Gewässer schützen Raubfische schon ab dem Spätwinter. Die genauen Termine und Mindestmaße sind regional unterschiedlich und stehen in der Gewässerordnung bzw. den Landesfischereiverordnungen. Prüfe sie vor jedem Ansitz – sie gehen den schönsten Winterfang vor.
Winterangeln belohnt den, der sich umstellt: tiefer angeln, langsamer führen, wärmer anziehen und die Sicherheit aufs Eis nie aus den Augen verlieren. Dann werden die stillen, kalten Tage am Wasser nicht nur stimmungsvoll, sondern auch fängig.
Vor allem Zander, Barsch und Hecht, dazu die Quappe als Winterspezialist sowie Forelle und Renke. Sie stehen meist tief und nehmen den Köder langsam.
Tief und langsam: Vertikalangeln und Dropshot auf Zander und Barsch, toter Köderfisch am Grund auf Hecht und Quappe. Kleinere Köder und mehr Pausen als im Sommer.
Betritt niemals unsicheres Eis - tragfähiges Eis braucht mehrere Tage Dauerfrost und ausreichende Dicke. Ob Eisfischen am Gewässer erlaubt ist, regelt die jeweilige Gewässerordnung.
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