Küste
Mecklenburg-Vorpommern · Greifswald (auch Lubmin, Wolgast, Insel Rügen)

Greifswalder Bodden

ca. 510-514 km² Wasserfläche, durchschnittlich rund 5,6 m tief (max. ca. 13,5 m) Frühjahr (Hering/Hornhecht/Meerforelle, Feb-Mai) sowie Herbst/Winter für kapitale Hechte; Hecht-Schonzeit (01.03.-30.04.) beachten
Raubfisch-RevierMeeresangelnBootsangeln

Über das Gewässer

Der Greifswalder Bodden ist mit rund 510-514 km² eines der größten inneren Küstengewässer Mecklenburg-Vorpommerns, eingebettet zwischen dem Festland um Greifswald und der Insel Rügen. Das durchschnittlich nur etwa 5,6 Meter tiefe Brackwasser bietet durch sein enormes Nahrungsangebot ideale Bedingungen für schnellwüchsige Raubfische - der Bodden gilt als Top-Adresse für kapitale Hechte und beherbergt zudem starke Bestände an Zander, Barsch und Aal.

Im Frühjahr verwandelt sich das Revier: Der Bodden ist ein bedeutendes Laichgebiet für Hering und Hornhecht, die von März bis Mai über den Strelasund und aus der offenen See einziehen. Zeitgleich ziehen Meerforellen über Riffe und Seegraswiesen, und Dorsch tritt im Frühjahr und Herbst als willkommener Beifang auf. Spinnfischen ist die erfolgreichste Methode, ergänzt durch Bootsangeln vor Anker, Brandungsangeln und Fliegenfischen auf Meerforelle und Hornhecht.

Das Befahren des Boddens unterliegt Beschränkungen, und Teile des Gebiets liegen in Schutzzonen - Schleppangeln und der Einsatz lebender Köderfische sind in den Küstengewässern M-V verboten, geangelt wird vom Boot grundsätzlich vor Anker. Wer hier angeln will, braucht eine Angelerlaubnis für die Küstengewässer M-V plus gültigen Fischereischein; aktuelle Schonzeiten, Mindestmaße und Befahrensregeln sollten vor jedem Ansitz regional bzw. im Erlaubnisschein geprüft werden.

Bewährte Methoden

SpinnfischenBootsangeln (vor Anker)VertikalangelnBrandungsangelnFliegenfischen (Meerforelle/Hornhecht)Heringspaternoster

Zielfische hier

Guides für dieses Gewässer