Angeln im Herbst — die beste Raubfischzeit nutzen
Oktober und November verwandeln deutsche Gewässer in einen Raubfisch-Hotspot: Warum Herbst die beste Zeit für Hecht, Barsch und Zander ist — und wie du sie…
Die Bleilochtalsperre staut die Saale im südöstlichen Thüringen nahe Saalburg-Ebersdorf und ist mit rund 215 Millionen Kubikmetern Fassungsvermögen der größte Stausee Deutschlands. Der etwa 28 Kilometer lange, vielfach verzweigte und tief eingeschnittene See wirkt mit seinen steilen, bewaldeten Ufern fast fjordartig und ist Teil der mehrstufigen Saalekaskade. Als eines der fischreichsten Gewässer der Region zieht das sogenannte Thüringer Meer Angler überregional an.
Geprägt wird die Talsperre von einem großen Weißfischbestand, der eine starke Raubfischpopulation trägt. Im Vordergrund stehen Hecht, Zander, Barsch und Wels, hinzu kommen Aal sowie Friedfische wie Karpfen, Brassen und Schleie. Die erfolgreichste Methode ist das Spinnfischen mit dem Gummifisch, häufig vom Boot, da die steilen Ufer den Zugang vom Land erschweren. Wichtig: Vom Boot darf nur verankert geangelt werden; Schleppangeln, Vertikalangeln und Driftfischen sind hier nicht gestattet, ebenso ist der Einsatz von Echoloten untersagt.
Das Gewässer wird vom Landesanglerverband Thüringen (LAVT) im Rahmen der Saalekaskade bewirtschaftet. Neben einem gültigen Fischereischein ist ein örtlicher Erlaubnisschein erforderlich, der als Tages- oder Mehrtageskarte online über den LAVT-Angelkartenshop oder vor Ort erhältlich ist. Schonzeiten, Mindestmaße, erlaubte Methoden und Befahrensregeln sind regional geregelt und sollten vor dem Angeln stets aktuell beim LAVT bzw. auf dem Erlaubnisschein geprüft werden.
Steckbriefe mit Schonzeit, Mindestmaß und besten Ködern.
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Der Wels ist Europas größter Süßwasserfisch — ein nachtaktiver Riese, der mit den Barteln auf Beutejagd geht.
Der Aal ist der geheimnisvolle Nachtjäger am Grund — ein schlangenförmiger Wanderfisch mit erstaunlicher Lebensgeschichte.
Der Karpfen ist König der Friedfische — kampfstark, schlau und Ziel einer eigenen, hingebungsvollen Angelszene.
Methoden, die an diesem Gewässertyp und auf die hiesigen Zielfische funktionieren.
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Die klassische Methode mit der Pose: Sie zeigt jeden Biss sichtbar an und hält den Köder in der richtigen Tiefe — ideal für Einsteiger und universell einsetzbar.
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.
Mein Name ist Sven Nicklas, ich fische schon seit meiner frühesten Kindheit leidenschaftlich in den Thüringer Talsperren Bleiloch, sowie Hohenwarte auf die…
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