Angeln in Bayern – Tipps für perfekte Angeltrips
In Bayern gibt es viele Orte, an denen Angler tolle Erlebnisse haben können. Die Region hat Seen, Flüsse und sogar die Alpen als Angelplätze im Angebot.
Der Waginger See ist der flächenmäßig größte natürliche Binnensee Oberbayerns und liegt im Chiemgau nahe der österreichischen Grenze. Mit bis zu 15 m Tiefe hat er deutlich mehr zu bieten als viele der flacheren Voralpenseen — Renken (Felchen) sind hier eine wichtige Zielart und werden traditionell mit der Hegene befischt.
Hecht und Barsch sind dichte Bestände vertreten; über die Krautkanten und Sandspitzen sind Fänge mit Gummifisch und Wobbler erfolgversprechend. Karpfen werden am Ufer auf Grundmontage befischt. Im Sommer ist der See stark vom Tourismus frequentiert — die besten Zeiten sind früh morgens und in den Übergangsmonaten.
Die Infrastruktur in und um Waging am See ist gut ausgebaut; Fischerhütten, Bootsverleih und Campingplätze machen einen mehrtägigen Angelurlaub attraktiv.
Steckbriefe mit Schonzeit, Mindestmaß und besten Ködern.
Der Hecht ist Europas bekanntester Raubfisch — ein Lauerjäger mit gewaltigem Maul und blitzschnellem Angriff.
Der dämmerungsaktive Zander ist Deutschlands beliebtester Speise-Raubfisch — anspruchsvoll und mit feinem Biss.
Der gestreifte Flussbarsch jagt im Schwarm und ist der ideale Einstiegsfisch für angehende Raubfischangler.
Der Karpfen ist König der Friedfische — kampfstark, schlau und Ziel einer eigenen, hingebungsvollen Angelszene.
Die silbrige Renke (Felchen) ist der klassische Freiwasser-Salmonide der Alpenseen — Ziel der traditionellen Hegenenfischerei.
Die heimliche, olivgrüne Schleie ist ein Frühaufsteher — kampfstark und am besten in der Dämmerung über Kraut zu überlisten.
Methoden, die an diesem Gewässertyp und auf die hiesigen Zielfische funktionieren.
Die universellste Angelmethode: Köder liegt mit Gewicht auf dem Grund — effektiv für Fried- und Raubfische ohne spezielle Ausrüstung.
Direkt unter dem Boot: Köder wird senkrecht in die Tiefe präsentiert — maximale Kontrolle über Tiefe und Position für passive Tiefwasserfische.
Die vielseitigste Raubfischmethode: Kunstköder werden geworfen und gleichmäßig eingeholt — ideal für Einsteiger und Profis.
Bei den Kursen werden wir auf Einzelheiten eingehen, wie sich der Mond, der Luftdruck, das Wetter allgemein und die Jahreszeit auf das Beißverhalten des Zielfisches…
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